Diese Radikal-Moscheen wurden von der Polizei geräumt

Wiener Polizei stürmt Moschee des Attentäters in Meidling
Wiener Polizei stürmt Moschee des Attentäters in MeidlingBMI
Ein Schlag gegen die radikal-islamistische Szene in Wien: Zwei auffällige Moscheen wurden geschlossen.

Nach dem Terroranschlag in Wien am Montag greifen Kultus- und Innenministerium durch. Am Freitag wurden zwei Moscheen geschlossen, in denen es zu radikalen Predigten und Kontakt mit der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) gekommen sein soll.

Bei der ersten Moschee handelt es sich um die "Tauhid"-Moschee in Wien-Meidling. Sie wurde von dem am Montag getöteten Terroristen besucht. Das Innenministerium hat Fotos von der Räumungsaktion am Freitag veröffentlicht. Noch vor der Pressekonferenz hatte die Islamische Glaubensgemeinschaft in einer Aussendung mitgeteilt, dass eine bei ihr registrierte Moscheegemeinde gegen Glaubenslehre, Verfassung und das Islamgesetz 2015 verstoße. "Um eine etwaige Gefahr in Verzug abzuwenden, hat die IGGÖ unmittelbar die Rechtspersönlichkeit dieser Moscheegemeinde aufgehoben und dies dem Kultusamt mitgeteilt."

Hier radikalisierte sich Attentäter

Bei der zweiten Moschee handelt es sich um die Melit-Ibrahim-Moschee in der Ottakringer Hasnerstraße. Der 50 Männer fassende Gebetsraum wurde regelmäßig vom Attentäter frequentiert. Er besuchte mit zwei weiteren, bereits verhafteten Glaubensbrüdern die Einrichtung. Das Vereinslokal ist unscheinbar, der Eintritt nur für Mitglieder gestattet. Im Keller soll sich ein Kampfsport-Trainingsraum befinden. Anrainer sagen, dass es öfter Razzien gab, sie hätten aber eine Drogen-, keine Terrorzelle vermutet. Tatsächlich dürfte in der Moschee die radikal-takfirische Version des salafistischen Islam gelebt worden sein. Mehr dazu hier >>

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