Ein massiver Drogenfall hat vor Gericht in Salzburg ein klares Ende gefunden: Ein 28-jähriger Mann wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die Entscheidung ist bereits rechtskräftig.
Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, in den Corona-Jahren mit enormen Mengen Suchtgift gehandelt zu haben. Insgesamt sollen es mehr als 120 Kilogramm gewesen sein – darunter Marihuana, Haschisch, Kokain und Amphetamine.
Allein der Umfang ist beträchtlich: Laut Ermittlungen waren rund 119 Kilogramm Cannabis, dazu ein Kilogramm Haschisch, 1,2 Kilogramm Kokain sowie zwei Kilogramm Speed im Umlauf.
Auch finanziell war der Deal hoch angesetzt: Das Gericht geht von illegalen Einnahmen in der Höhe von knapp 700.000 Euro aus. Der Mann hat die Vorwürfe im Prozess eingeräumt, wie der ORF berichtet.
Zusätzlich zu den Drogendelikten standen weitere Vorwürfe im Raum. Unter anderem soll er in eine Wohnung eingedrungen sein und dabei zwei Personen verletzt haben. Ob diese Punkte im Strafmaß letztlich ausschlaggebend waren, blieb im Urteil nicht im Detail ausgeführt.