Der mutmaßliche Chefplaner der Anschläge vom 11. September 2001, Chalid Scheich Mohammed, soll laut US-Medienberichten 2028 vor Gericht gestellt werden.
Der Prozessbeginn vor einem Militärgericht ist demnach für Juni 2028 angesetzt, wie mehrere US-Medien am Mittwoch unter Berufung auf eine Entscheidung des zuständigen Richters berichteten.
Bei den Anschlägen mit gekaperten Flugzeugen wurden vor fast 25 Jahren insgesamt 2.753 Menschen in New York, 184 am US-Verteidigungsministerium in Washington und 40 in Pennsylvania getötet.
Diese Taten haben die USA tief erschüttert und das Land in einen jahrzehntelangen "Krieg gegen den Terror" geführt.
Chalid Scheich Mohammed, der als mutmaßlicher Drahtzieher von 9/11 gilt, wurde 2003 in Pakistan festgenommen.
Danach wurde er drei Jahre lang in Geheimgefängnissen vom US-Geheimdienst CIA verhört und gefoltert. Seit 2006 sitzt er im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba, wo er bis heute inhaftiert ist.