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Der Fahrplan: So wird Foda zum neuen ÖFB-Teamchef!

Franco Foda ist Favorit auf den Teamchef-Posten. "Heute" hat alle Hintergründe zur Bestellung des Nachfolgers von Marcel Koller am Montag.
Heute Redaktion
13.09.2021, 22:45

Franco Foda ist der große Favorit auf den Posten des österreichischen Teamchefs (heute.at berichtete).

Pokern um Ablösesumme

Der Sturm-Trainer steht in der Pole-Position der möglichen Trainer-Kandidaten, er hat die Nase vor Thorsten Fink und Andreas Herzog.

Klar ist: Da der Vertrag von Foda bei Sturm Graz bis 2019 läuft, müsste der ÖFB eine Ablösesumme an die Steirer zahlen. Es soll bereits zu einem Treffen von Fodas aktuellem Arbeitgeber Sturm und dem ÖFB gekommen sein. Dabei soll auch bereits über die Ablösesumme verhandelt worden sein.



Foda: "Andere wissen mehr als ich"




"Die entscheidenden Gremien des ÖFB müssen erst zusammentreten", stellt Sturm-Geschäftsführer Günter Kreissl klar.

Foda selbst meinte nach dem 4:1-Cupsieg gegen Altach: "Andere wissen mehr als ich."

ÖFB-Vizepräsident und Bundesliga-Boss Hans Rinner: "Sollte Franco Foda die Nummer eins in der Trainerfrage sein, gehe ich davon aus, dass sich Sturm und der ÖFB einigen."

Der Fahrplan im Detail

Fakt ist: Noch ist die Entscheidung nicht gefallen. Es gibt aber einen klaren Fahrplan zur Bestellung des neuen Teamchefs. Am Freitag wird die Task Force einen kleinen Kandidatenkreis dem Präsidenten Leo Windtner übermitteln. Die Abstimmung über den Nachfolger erfolgt dann am Montag. Dabei werden die Kandidaten dem Präsidium in einer kardinalischen Reihenfolge vorgestellt. Heißt: zuerst der Top-Kandidat des Präsidenten und der Task Force. Sollte dieser keine Zustimmung erhalten, folgt die Nummer zwei, dann die Nummer drei. So weit soll es aber nicht kommen. Laut Insidern hat Foda eine Mehrheit in den Gremien.

Doppel-Funktion mit Sturm?

Auch für den Amtsantritt gibt es bereits Pläne. Foda, der seit fast 20 Jahren in Österreich seine zweite Heimat gefunden hat, leitet bereits das Team-Trainingslager auf Marbella. Danach könnte er aber die Herbstmeisterschaft bei den Grazern fertig machen.

Sturm könnte im Winter in Ruhe einen neuen Trainer bestellen, Foda ab 1. Jänner sich voll und ganz dem Nationalteam widmen. (red)

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