Die Elefantenherde aus unserem Tiergarten hatte wieder ihre traditionelle Jännerjause erhalten: Die traditionelle Weihnachtsfichte, die noch bis zum 6. Jänner das Herzstück des Weihnachtsmarktes vor dem historischen Schloss war. Die schmackhafte Beschäftigung wurden von den Dickhäutern nur zu gerne angenommen und der 160 Jahre alte Baum auf perfekte Art und Weise entsorgt. Mahlzeit!
Die Salzburger Fichte war in den Bundesforste-Wäldern des Rauriser Tals gewachsen, bis in den frühen Morgenstunden die Motorsäge anrücken musste, um den Elefanten-Schmaus auch ordentlich zu portionieren. Die meistfotografierte Kulisse im Advent hat somit seine Schuldigkeit getan und landet nicht wie übliche Christbäume in der Bio-Entsorgung.
Für das jüngste Rüsseltier ist der besondere Snack natürlich ein echtes Highlight, denn immerhin darf er den stacheligen Baum zum allerersten Mal kosten. Da wurde neugierig geschubst und beharrlich die Rinde abgezogen.
„Es ist schön, dass unsere Weihnachtsfichte so vielen Menschen Freude bereitet hat. Dass sie nun im Tiergarten eine so nachhaltige und sinnvolle Nachnutzung findet, schließt den natürlichen Kreislauf perfekt ab“Andreas GruberVorstand, Österreichische Bundesforste
Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck: "Wir legen großen Wert darauf, unsere Elefanten tiergerecht zu umsorgen. Dazu gehört auch eine entsprechende Beschäftigung, die wir durch tägliches Training, das Verstecken von Futter und weitere Maßnahmen sicherstellen. Der Christbaum ist jedes Jahr ein besonderes Highlight für unsere mittlerweile sechsköpfige Herde und stellt für diese eine willkommene Überraschung dar."