Ausgerechnet dieser Platz. Nachdem Sarah Engels im Halbfinale die sogenannte "Producer’s Choice" gezogen hatte, durften die ESC-Produzenten frei entscheiden, wo Deutschland im Finale auftreten wird. Üblicherweise hat man dann eine Art "Vorteil", da die Macher den Song meistens sehr gut in der Show platzieren, damit er gut zur Geltung kommt.
Die Entscheidung fiel nun auf Platz 2. Und genau dieser Startplatz gilt unter ESC-Fans seit Jahrzehnten als absoluter Albtraum.
In der ESC-Bubble trägt Startplatz 2 sogar einen eigenen Namen: "Death Slot" – also Todesstartplatz.
Der Grund dafür ist simpel: Noch nie hat ein Land den Eurovision Song Contest von Position 2 aus gewonnen.
Dafür landeten Acts von dort besonders häufig ganz hinten im Ranking. Neunmal endete ein Song von Startplatz 2 sogar auf dem letzten Platz. Dreimal gab es dabei null Punkte.
Für Deutschland sind das keine guten Nachrichten. Sarah Engels tritt mit "Fire" direkt nach dem dänischen Favoriten Søren Torpegaard Lund auf. Danach folgt bereits Israel.
Die Sorge vieler Fans: Zwischen zwei starken oder besonders auffälligen Beiträgen könnte Deutschland schnell untergehen.
Auch die Wettquoten machen derzeit wenig Hoffnung. Die Siegchance von Sarah Engels liegt aktuell bei unter einem Prozent. Nur Belgien und unser Cosmó werden von den Buchmachern derzeit noch schwächer eingeschätzt.