Dibon vor dem Comeback: "Ich bin geil aufs Kicken!"

Der Tribünengast will wieder auf den Rasen! Christopher Dibon steht bei Rapid vor dem Comeback. Er verrät, wie es ihm geht und was er von außen beobachtet.

13 Verletzungen seit 2014, seit einem Jahr kein Pflichtspiel. Viele Rapid-Fans kennen Christopher Dibon vor allem als Tribünengast. Wann gibt der Innenverteidiger sein Comeback? Und welche Beobachtungen macht er abseits des Rasens? Der 27-Jährige erklärt, wie es ihm geht und was seine Pläne für die Zukunft sind.

Vor Comeback



"Mir geht es inzwischen sehr gut", versichert Dibon auf "Sky". "Ich hatte gute vier Wochen zuletzt. Ich habe den Großteil der Vorbereitung mitgemacht. Aber alles fühlt sich richtig gut an. Ich spiele diese Woche gegen Ebreichsdorf in der zweiten Mannschaft und hoffe, dass alles glatt läuft. Ich bin geil aufs Kicken und schmerzfrei."

Ärzte gefordert

Woher kommen eigentlich die vielen Verletzungen? Dibon glaubt, dass die Ärzte jetzt die richtigen Diagnosen gestellt haben. "Ich hatte leider einige Verletzungen, die meisten auf der linken Seite. Wir haben bei der letzten Knieverletzung den Körper durchgecheckt und festgestellt, dass die Hüfte die Schwachstelle ist. Da musste etwas getan werden."

Wiener aus Schwechat



Jetzt soll Dibon auf dem Platz wieder etwas tun. Auch die Teamkollegen hoffen auf ein baldiges Comeback. "Wir wissen, was er kann. Er ist eine Führungs-Persönlichkeit, so viele haben wir nicht in der Truppe", meint Mario Sonnleitner. Sportchef Fredy Bickel hofft ebenfalls auf eine baldige Rückkehr – obwohl er sich mit Dibon nicht immer leicht tut: "Er ist ein absoluter Leader. Aber zwischendurch könnte ich ihn durchschütteln, weil er sehr kritisch ist und immer sagt, was er denkt. Wenn du in einer Krise etwas Positives findest, sprichst du ihn besser nicht darauf an. Er findet immer etwas Negatives. Da ist er ein typischer Wiener."

Tor nötig



Und was hat der Nörgler selbst am Rapid-Spiel und dem durchwachsenen Saisonstart auszusetzen? "Wir kreieren viele Chancen, aber die Spiele können immer in beide Richtungen gehen. Wir müssen defensiv besser stehen und weniger Chancen für den Gegner zulassen." Am Donnerstag soll so in Bukarest das Gruppenphasen-Ticket für die Europa League gelöst werden. "Wir werden unsere Chancen bekommen. Ich denke, dass wir noch ein Tor benötigen werden, um aufzusteigen."

Trainer-Frage



Auch die Unruhe bei Rapid ist Dibon nicht entgangen. Zur Fan-Kritik meint er: "Da muss man Profi sein, um das auszublenden." Bei der Trainer-Diskussion mischt er sich nicht ein. Er erklärt: "Die menschliche Komponente ist beim Trainer wichtig. Der Trainer muss wissen, wie er mit den Spielern umgehen muss. Niemand wird ohne dieses Wissen Bundesliga-Coach. Didi Kühbauer war super, mit ihm hatten wir bei der Admira tolle Erfolge. Er hat mich sehr jung zum Kapitän gemacht. Zoran Barisic war menschlich top."

(heute.at)

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