Haustiere

Die "Ocicat" - war sie wirklich mal ein Ozelot?

Die "Ocicat" erhielt ihren Namen weil sie an einen Ozelot erinnern sollte, doch wurde hier tatsächlich mit einer Wildkatze gezüchtet?

Christine Kaltenecker
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Diese Ocicat-Kitten erinnern tatsächlich an einen Ozelot, oder?
Diese Ocicat-Kitten erinnern tatsächlich an einen Ozelot, oder?
Getty Images/iStockphoto

Kurzes Fell, Tupfen und von goldener Farbe, sollte die sogenannte "Ocicat" an die kleine Wildkatze, den Ozelot erinnern. Tatsächlich erhielt sie aber den Namen nur aufgrund der gewünschten, optischen Ähnlichkeit. Die Rasse entstand durch Verpaarungen von Siam- und Abessinierkatzen in den 60er Jahren in den USA und ist auch heute dort noch sehr beliebt.

    Die Ocicat entstand aus Kreuzungen von Siam- und Abessinierkatzen.
    Die Ocicat entstand aus Kreuzungen von Siam- und Abessinierkatzen.
    Carolyn A. McKeone / PhotoResearchers / picturedesk.com

    Geschichte

    In den USA ist die "Ocicat" seit den 60er Jahren sehr verbreitet, obwohl sie erst 1992 offiziell als Rassekatze anerkannt wurde. Ihr Fell sollte laut Standard immer Kurz und von goldener Farbe mit dunklen Tupfen sein. Die früheren Exemplare hatten sogar kleine Büschelchen an den Ohren, die an den Ozelot erinnern sollen - mittlerweile gibt es dieses Zuchtziel nur noch selten.

    Charakter

    Die "Ocicat" ist auch deshalb so beliebt, weil sie sehr anspruchslos und freundlich ist. Sie ist sozusagen die ideale Hauskatze, ist verspielt und intelligent. Man sollte sich aber doch sehr aufmerksam mit ihr beschäftigen, da sie sehr menschenbezogen die Gesellschaft ihrer Menschen unbedingt braucht. Auch hier wird ein Mehrkatzen-Haushalt empfohlen, dass sie die Möglichkeit hat mit Artgenossen in einem gesicherten Garten zu spielen.

    Rassetypische Krankheiten sind keine bekannt, allerdings neigt sie in Europa zu einer verkürzten Lebenserwartung, da es aufgrund des fehlenden Genpools leider manchmal zu Inzucht kommt.

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