Während viele bereits gespannt auf den Siebenschläfertag am 27. Juni blicken, rückt zunächst ein anderer Termin in den Fokus. Denn schon am 24. Juni könnte sich laut einer alten Bauernregel zeigen, ob uns eine längere Regenphase bevorsteht.
Der Johannistag, das Fest der Geburt Johannes des Täufers, gilt seit Jahrhunderten als wichtiger Wettertag. Dazu existiert eine Bauernregel, die eine klare Prognose wagt:
„Regnet's am Johannistag, so regnet es noch 14 Tag.“
Die Aussage dahinter ist eindeutig: Fällt am 24. Juni Regen, soll das nasse Wetter gleich zwei Wochen lang anhalten.
Aktuell spricht allerdings wenig für dieses Szenario. In weiten Teilen Mitteleuropas bestimmen Temperaturen von über 30 Grad das Wettergeschehen. Zwar entladen sich immer wieder Gewitter, die kurz für Abkühlung sorgen, von einem durchgehenden Regentag kann jedoch kaum die Rede sein.
Sollte der Johannistag tatsächlich trocken bleiben, hätte die Bauernregel in diesem Jahr jedenfalls keine Gelegenheit, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen.
Doch nur drei Tage später folgt bereits der berühmte Siebenschläfertag – und mit ihm die nächste Bauernregel, die den Sommer vorhersagen will. Eines ist sicher: Das Wetter bleibt auch in den kommenden Wochen eines der großen Gesprächsthemen.