Der Juni ist da und viele hoffen auf laue Sommerabende, Public Viewing zur Fußball-WM und Badewetter. Doch ausgerechnet ein uralter Wetterkalender gießt Wasser in die Sommerträume: Der "Hundertjährige Kalender" sagt für den Juni 2026 vor allem eines voraus – viel Regen.
Zwischen kurzen Schönwetter-Phasen soll laut der historischen Wetterweisheit immer wieder Nässe dominieren. Besonders bitter für Sonnenhungrige: Ausgerechnet zur WM-Eröffnung könnte das Wetter vielerorts kippen.
Der sogenannte Hundertjährige Kalender, zurückgehend auf den Klosterabt Mauritius Knauer aus dem 17. Jahrhundert, zeichnet für den Juni ein wechselhaftes Bild:
„Vom 13. bis 22. Juni: Regenwetter“
Zwar startet der Juni noch "schön", ehe nach nur ein paar Tagen der Regen einsetzen soll. Danach kündigt der Kalender kurz "frohe Nebel und schöne Tage" an – bevor erneut eine längere Schlechtwetterphase folgen soll.
Erst gegen Monatsende hellt sich das Bild wieder auf: Für den 24. bis 30. Juni verspricht die alte Wetterregel "schöne Tage" und sogar Wein- und Weizenblüte.
Ganz vom Tisch wischen lässt sich die Prognose derzeit nicht. Zwar dürfte der Juni laut aktuellen Wettermodellen in Österreich nicht komplett ins Wasser fallen, aber eher typisch wechselhaft starten.
Nach ersten Langfristtrends könnte die erste Monatshälfte unbeständiger, die zweite deutlich sommerlicher werden – mit mehr Sonne und steigenden Temperaturen, besonders im Osten des Landes rund um Wien. Solche Prognosen bleiben allerdings mit Vorsicht zu genießen und ändern sich oft kurzfristig.