Diese Kreuzung wird für Wiener zur Kosten-Falle

In der Wiener Donaustadt sorgen Verkehrsschilder an einer Kreuzung für Wirbel. Eine Pkw-Lenkerin kannte sich gar nicht mehr aus und musste nun zahlen.

"Heute"-Leserin Sandra befand sich wie gewohnt mit dem Auto auf dem Weg in die Arbeit, trotzdem war alles anders: Ausnahmsweise begann ihr Dienst nämlich vor 8 Uhr. Der für die Niederösterreicherin ungewohnte Arbeitsbeginn wurde ihr gleich zum Verhängnis, denn: Sie missachtete ein Schild und muss nun 56 Euro blechen. Die Niederösterreicherin spricht von "Abzocke".

Verkehrsschilder dicht hintereinander aufgestellt

Im 22. Wiener Gemeindebezirk sorgt eine Kreuzung in der Breitenleer Straße für Aufsehen. Die Einfahrt in die Schukowitzgasse ist bei dieser Kreuzung nämlich unter der Woche zwischen 7.00 und 8.00 Uhr nicht gestattet. Mit dieser Maßnahme soll die Sicherheit der Schulkinder im Morgenverkehr gewährleistet werden. Dafür hat Leserin Sandra vollstes Verständnis – und trotzdem ist die Frau aus dem Bezirk Gänserndorf fuchsteufelswild.

Eine Aneinanderreihung zweier ähnlicher Verkehrsschilder brachte die Pkw-Lenkerin komplett aus dem Ruder. Vor dem Hinweis, dass die Einfahrtsstraße vor Schulbeginn nicht zu befahren ist, stand nämlich ein Verkehrsschild, welches ebenfalls eine vorgegebene Fahrtrichtung anzeigt – in 350 Metern Entfernung.

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Leserin: "Ärgerliche Strafe!"

Deshalb ahnte Sandra nicht, dass das darauffolgende Verkehrszeichen mit der unmittelbaren Kreuzung zu tun hat. "Diese Strafe ist wirklich ärgerlich! Hier sind die Schilder so irritierend aufgestellt, dass man sich gar nicht mehr auskennt. Zuerst die Beschilderung zum Abbiegen in 350 Meter und danach direkt ein Abbiegeverbot zwischen 7 und 8 Uhr für die Kreuzung, die nach einem Meter folgt."

Kurios: Die Autofahrerin merkte bis zum Eintreffen der Verkehrsstrafe gar nicht, dass es dieses Schild an der Kreuzung gibt. "Man fokussiert sich so sehr auf das erste Hinweisschild, dass man das Zweite, welches kurz darauf folgt, gar nicht registriert", so die Niederösterreicherin. Trotzdem wird die Pkw-Lenkerin die Strafe wohl zahlen müssen.

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