Kakaobohnen sind ein echtes Superfood, das erheblich zur Gesundheit beitragen kann. Zusammen mit Haferbrei bilden sie ein nahrhaftes und energiereiches Frühstück.
Eine Vielzahl gesundheitsfördernder Stoffe steckt in Kakao. 100 Gramm davon enthalten etwa 500 Milligramm Magnesium - ein herausragender Wert unter den pflanzlichen Magnesiumquellen. Der Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle für Muskelaufbau und Herzgesundheit.
Laut chip.de, das sich auf Ernährungsexperten beruft, steckt auch viel Kalium in den Kakaobohnen. Es ist wichtig für die Reizweiterleitung in Nerven- und Muskelzellen und hilft, den Blutdruck zu regulieren. Dazu kommt Kalzium - rund 150 Milligramm pro 100 Gramm, was Milch übertrifft.
Mit sieben Milligramm enthält Kakao mehr wertvolles Eisen als Rindfleisch oder Spinat. Das trägt zur Bildung roter Blutzellen bei. Zudem weist Kakao eine höhere Menge an sogenannten Flavonolen auf als Heidelbeeren oder grüner Tee. Diese Antioxidantien können den Cholesterinspiegel regulieren und vor Arteriosklerose schützen.
Rohe, gemahlene Kakaobohnen schmecken zwar herb und bitter, werden aber durch die Süße der Haferflocken ausgeglichen. Wer es süßer mag, kann Honig hinzufügen. Gerösteter Kakao schmeckt zwar besser, verliert aber viele wertvolle Inhaltsstoffe.
Vermische zunächst 200 Gramm Haferflocken mit der gleichen Menge Wasser, Mandel- oder Hafermilch. Kuhmilch ist weniger geeignet, da tierische Fette die Aufnahme mancher Nährstoffe wie der Flavonole behindern können.
Zu 100 Gramm Haferbrei gibst du etwa zwei Esslöffel rohe, gemahlene Kakaobohnen hinzu. Lass die Mischung über Nacht, etwa acht Stunden, im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Morgen ist dein Kakao-Haferbrei fertig.