Der Nahost-Konflikt treibt die Spritpreise weiter nach oben – täglich um 12 Uhr dürfen Tankstellen Preise nach oben "korrigieren". Montagvormittag lag der Durchschnitt für einen Liter Diesel schon bei 1,80Euro, Super bei 1,65 Euro. Dennoch gibt es heftige Ausreißer: Am Wochenende fand "Heute" eine Tankstelle in Wien-Donaustadt, die bereits 2,019 Euro pro Liter Diesel verlangte. Der Horror ist nicht zu Ende: Heute deutet viel auf einen weiteren Preissprung.
In Slowenien war hingegen bisher seit Kriegsbeginn alles ruhig. Hier gibt es von der Regierung eine Spritpreisregulierung, man zahlt deutlich weniger. Um Geld zu sparen, tanken derzeit vor allem viele Kärntner im Ausland.
Der Andrang ist enorm. Eine Tankstelle wurde am Samstag sogar leergekauft - der Diesel in Ravne na Koroškem – eine grenznahe Kleinstadt – war plötzlich aus.
Auch am Sonntag zeigte sich ein ähnliches Bild. Ein Tank-Tourist aus Kärnten war überrascht über die lange Warteschlange vor den Zapfsäulen. "Fast 90 Prozent Österreicher", berichtet der Mann laut 5min.at. Er meint, der Stau war einen ganzen Kilometer lang!
Doch jetzt ist Schluss damit. Denn die günstigen Preise gelten nur noch bis heute, Montag. Danach setzt die slowenische Regierung einen neuen Einzelhandelspreis fest.
Dieser richtet sich nach dem Weltmarkt und dem Euro-Dollar-Kurs - deshalb ist wohl auch im Tank-Paradies mit steigenden Preisen zu rechnen.