Die italienische Regierung hat Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge mit Euro-5-Norm in vier norditalienischen Regionen beschlossen. Ab 1. Oktober 2026 dürfen diese Autos nicht mehr in Städte mit über 100.000 Einwohnern einfahren.
Betroffen sind die Regionen Piemont, Lombardei, Emilia-Romagna und Venetien. Damit fallen beliebte Urlaubsziele wie Mailand, Turin, Venedig, Verona, Brescia und Bergamo unter die neuen Regelungen. Viele Fahrzeuge aus den Baujahren 2009 bis 2015 sind davon betroffen.
Wie chip.de berichtet, wurde die ursprünglich für Oktober 2025 geplante Maßnahme um ein Jahr verschoben. Ab Oktober 2027 sollen auch Nutzfahrzeuge wie Transporter und Kleinbusse vom Verbot erfasst werden, ab 2028 dann schwere Busse und Lkw.
Die Verbote gelten nicht rund um die Uhr. In der Lombardei sind Diesel-Fahrverbote von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 19:30 Uhr wirksam. In Venetien und der Emilia-Romagna gelten sie nur im Winterhalbjahr von Oktober bis Ende April, jeweils von 8:30 bis 18:30 Uhr.
Auch im Piemont beschränken sich die Verbote auf die Wintermonate und gelten werktags von 8:30 bis 18:30 Uhr. Autobahnen und Landstraßen sind weiterhin uneingeschränkt befahrbar.
Wer gegen die Fahrverbote verstößt, muss mit einem Bußgeld von 168 Euro rechnen. Bei Wiederholungstätern drohen noch höhere Strafen und im schlimmsten Fall sogar ein Führerscheinentzug.