Wichtig für Österreicher

So funktioniert heuer das strenge Fahrverbot in Italien

Auf der beliebten Küstenstraße SS163 an Italiens Amalfiküste gelten 2026 wieder Fahrverbote. Was österreichische Urlauber wissen müssen.
Newsdesk Heute
06.06.2026, 18:40
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Die berühmte Amalfitana zwischen Vietri sul Mare und Positano ist wegen ihrer Kurven und der atemberaubenden Aussichten bei Touristen äußerst beliebt. Doch der Ansturm hat auch Schattenseiten: Verkehrschaos droht.

Um das zu verhindern, greift Italien erneut zu einem besonderen Kennzeichensystem. An geraden Tagen dürfen nur Fahrzeuge mit gerader Endziffer auf dem Nummernschild fahren, an ungeraden Tagen nur jene mit ungerader Endziffer.

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Wie "Chip" unter Berufung auf den ADAC berichtet, gelten die Einschränkungen von Juni bis Juli an Wochenenden und Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr. Im August und September gilt das Verbot sogar täglich, im Oktober wieder nur an Wochenenden.

Auch Mietwagen und Touristenbusse betroffen

Das Fahrverbot trifft nicht nur einheimische Fahrzeuge. Auch Mietwagen, ausländische Pkw und Touristenbusse müssen sich daran halten. Ausnahmen gibt es am An- und Abreisetag, wenn man einen Buchungsnachweis vorweisen kann. Taxis und Zweiräder sind generell ausgenommen.

Camper haben es noch schwerer

Für Wohnmobile, Wohnwagen und Gespanne gelten zusätzliche Einschränkungen. Der ADAC warnt vor einem ganzjährigen Fahrverbot auf der Strecke von 6.30 bis 24 Uhr.

Bei Verstößen drohen mindestens 100 Euro Bußgeld.

Neues Blitzersystem auf Autobahnen

Auch abseits der Amalfiküste sollten Österreicher aufpassen: Das italienische Kontrollsystem Tutor auf Autobahnen erkennt mittlerweile nicht nur Geschwindigkeitsübertretungen, sondern auch zu geringen Abstand, gefährliche Überholmanöver und die unerlaubte Nutzung des Pannenstreifens. Bußgelder können auch im Heimatland eingetrieben werden.

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