Der Ball ist rund und die Weltrangliste führt ein Chinese an – so lauten zwei Thesen, die im Tischtennis meist Bestand haben.
Seit Montag ist das anders. Das Spielgerät ist zwar nach wie vor kugelförmig, doch der Beste des Sports kommt nun aus einem anderen Land. Nämlich aus Japan.
Der erst 19-jährige Teenager Sora Matsushima löste den amtierenden Weltmeister Wang Chuqin auf Platz eins des Rankings ab. Zum ersten Mal seit dem Deutschen Timo Boll 2018 steht damit kein Chinese mehr an der Spitze.
Seit dem Jahr 2000 schafften es ohnehin nur vier Spieler, die nicht aus China kommen, auf Rang eins. Werner Schlager nach dem WM-Triumph 2003, die beiden Deutschen Dimitrij Ovtcharov und Boll sowie Wladimir Samsonow aus Belarus.