Mit ihrem kugelrunden Körper und dem überlangen Schwanz hat sich die Schwanzmeise Spitznamen wie "Pfannenstielchen" oder "Bratpfännchen" verdient. Der winzige Vogel erobert Herzen im Sturm – und ist dabei auch noch ein fleißiger Helfer im Garten.
Denn die putzige Schwanzmeise ist ein echter Insektenfresser. Unermüdlich sucht sie nach Blattläusen und anderen kleinen Tierchen. Wer also Probleme mit den lästigen Pflanzensaugern hat, darf sich über jeden Besuch der kleinen Akrobatin freuen.
Wie 24garten.de berichtet, brütet und lebt die Schwanzmeise in fast allen Regionen. Mit ihrem geselligen Wesen ist sie ein gern gesehener Gast in Gärten und Parks. Dabei kommt sie selten allein: Im Trupp unterstützen sich die Vögel sogar bei der Jungenaufzucht.
Ihr Nest ist ein echtes Kunstwerk. Es besteht aus über 1500 Federn, Moos- und Flechtenstücken, die mit Spinnweben verwoben werden. Das Ergebnis ist so elastisch, dass es Stürmen standhält und sich mit den acht bis zwölf wachsenden Küken ausdehnt. Das Kugelnest ist dabei so eng, dass brütende Vögel oft mit verbogenen Schwanzfedern gesehen werden.
Der lange Schwanz hilft übrigens beim Ausbalancieren. So kann die Schwanzmeise an den äußersten Zweigspitzen nach Insekten suchen – auch kopfüber hüpfend.
Wer die kleinen Akrobaten in seinen Garten locken möchte, kann mit einfachen Mitteln viel erreichen. Ein dichtes Unterholz mit Sträuchern und Bäumen bietet Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten. Im Winter nehmen die Vögel auch gerne Fettfutter an. Im Frühjahr hilft man ihnen, indem man Nistmaterial wie Moos zur Verfügung stellt.