Am Abend gab es die tragische Gewissheit: Jene 34 Jahre alte Polizeischülerin, die beim Stuibenfall-Klettersteig in Umhausen abgestürzt und von den Wassermassen mitgerissen wurde, ist tot. Erst nach stundenlanger Suchaktion wurde sie schließlich gefunden, hinterlässt zwei kleine Kinder.
Der Unfall trug sich während einer Alpinübung im Rahmen der polizeilichen Grundausbildung zu. Entsprechend groß ist auch die Trauer und Anteilnahme bei der Polizei und im Ministerium.
"Es gibt keine passenden Worte, um meiner Bestürzung und Fassungslosigkeit Ausdruck zu verleihen. Dennoch möchte ich der Familie und allen Angehörigen mein zutiefst empfundenes Beileid und Mitgefühl ausdrücken. Mein Mitgefühl gilt auch den betroffenen Kurskolleginnen und Kurskollegen sowie dem Lehrpersonal", sagt Innenminister Gerhard Karner.
"Dieser tragische Verlust einer jungen Frau, die mitten aus dem Leben gerissen wurde, erschüttert mich und uns alle zutiefst." Der Innenminister betont, dass die Angehörigen auf jedwede Unterstützung in der kommenden, so schweren Zeit zählen können.
Die Alpinausbildung ist für Tiroler Polizisten verpflichtend. Noch müssen die genauen Umstände des Todes aber untersucht werden. Das Kriseninterventionsteam sowie die Mitarbeiter des Psychologischen Dienstes des Ministeriums stehen den Kollegen vor Ort vertraulich zur Verfügung.