Fitness-Coach gibt Tipps

Dieser Zahnputz-Trick rettet dich vorm Keks-Overkill

Die Feiertage bringen nicht nur Stimmung, sondern auch viele Essensfallen. Ein Fitness-Coach gibt Tipps, wie man ohne Diätstress entspannt durchkommt.
Lea Strauch
24.12.2025, 03:00
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Die Feiertage sind kulinarisch üppig: Zwischen Festessen, Kekstellern und spontanen Snacks verschwimmen schnell die gewohnten Grenzen – und klassische Diät-Ratschläge helfen in dieser Zeit meist wenig. Genau das macht sie für viele so herausfordernd.

Fitness-Coach Gabriel Reifinger hat deshalb für "Heute" bewusst keine Verbotsliste zusammengestellt, sondern fünf ungewöhnliche, alltagstaugliche Strategien. Keine Kalorienzählerei, kein Verzicht – sondern kleine mentale Tricks, mit denen Genuss und Struktur auch an den Feiertagen zusammenpassen.

1
Starte den Tag bewusst langweilig
Die Feiertage beginnen oft schon süß – und genau das ist das Problem: "Wer gleich mit Zucker startet, übertreibt schnell", erklärt Reifinger. Ein neutraler Start mit Joghurt, Eiern oder Suppe schafft mehr Spielraum für spätere Genussmomente.
2
Beweg dich strategisch
Sport ist kein Muss – Bewegung schon: "Zehn Minuten Spazierengehen nach dem Essen wirken Wunder", sagt der Fitness-Coach. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Kopf wird frei und das typische "Ich brauche jetzt noch was Süßes"-Gefühl lässt nach.
3
Ein Glas Wasser vor jeder zweiten Portion
"Viele essen aus Gewohnheit weiter, nicht aus Hunger." Deswegen der Tipp: ein Glas Wasser vor der zweiten Portion trinken. Das schafft eine kurze Pause – und genau die ist entscheidend: Erst dann kann das Sättigungsgefühl überhaupt einsetzen.
4
Feiertage brauchen Uhrzeiten, keine Verbote
Der wohl unspektakulärste – und gleichzeitig effektivste – Ansatz: "Nicht was man isst, ist entscheidend, sondern wann", so Reifinger. Feste Essenszeiten wie Frühstück, Hauptmahlzeit und Dessert reduzieren unbewusstes Dauer-Snacken. "Verbote machen nervös – Struktur macht ruhig."
5
Zähneputzen als mentaler Schlussstrich
Klingt schräg, ist aber erstaunlich zuverlässig: "Direkt nach dem Essen Zähne putzen, auch zu Mittag." Das ist laut dem Experten ein psychologischer Trick. Denn: "Für das Gehirn ist die Mahlzeit damit 'abgeschlossen'." Dadurch greift man deutlich seltener noch zur Keksdose oder denkt über einen zweiten Teller nach.

Am Ende geht es laut Reifinger nicht darum, an den Feiertagen perfekt zu essen. Entscheidend seien kleine Stoppsignale und klare Strukturen. Sie verhindern, dass aus Genuss ein Dauerzustand wird.

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