Nach Personalrochade

Direktor der Salzburger Festspiele will aufhören

Nach der Bekanntgabe des neuen Intendanten Peter de Caluwe, könnte der kaufmännische Direktor des Festivals, Lukas Crepaz, aufhören.
Heute Entertainment
17.09.2026, 10:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die Entscheidung, den 61-jährigen Peter de Caluwe ab Herbst 2027 zum neuen Intendanten der Salzburger Festspiele zu machen, hat viele überrascht. Wie die "ZiB2" am Mittwochabend berichtet, soll Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor des Festivals, nun seinen Rückzug aus der Position planen.

Der 45-jährige Tiroler Kulturmanager hat die bedeutende Position seit April 2017 inne. Er arbeitete sowohl mit dem geschassten Intendanten Markus Hinterhäuser, wie derzeit auch mit Karin Bergmann, die interimistisch bis 2027 die künstlerischen Entscheidungen an der Salzach treffen wird.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Fast 400 Millionen Euro für Umbau geplant

Dass die Funktion des kaufmännischen Direktors nun zur Debatte steht, kommt überraschend. Crepaz' Vertrag läuft bis März 2027. Er selbst soll ins Spiel gebracht haben, dass er diesen nicht verlängern will, heißt es im ORF. Die Führungskrise der Salzburger Festspiele scheint sich damit zugespitzt zu haben.

Für das Kuratorium unter der Führung von Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler wäre der Abgang des langjährigen Direktors vom Timing her besonders ungünstig. Crepaz sollte eigentlich in den kommenden Jahren den rund 395 Millionen Euro teuren Umbau der Festspielhäuser managen.

red,Akt. 17.09.2026, 10:06, 17.09.2026, 10:00