Kurz nach einer freudvollen Ankunft brach Guschlbauer-Stargast Sharon Stone (67) im ORF-Interview in Tränen aus.
Sie sei "überwältigt", die Kulisse raube ihr regelrecht "den Atem", sie sei "sprachlos", stockte die Schauspielerin beim Reden. Kurz darauf war sie aus der Oper verschwunden.
Die Enge, die Rufe, die nach ihr griffen, wurden ihr offenbar zu viel. Kurzentschlossen verließ sie das Geschehen und zog sich in ihre Suite im nahegelegenen Hotel Sacher zurück.
Später kehrte sie zurück, erschien pünktlich zum offiziellen Beginn des Balls. Gegen Mitternacht zeigte sie sich wieder gefasst. "Ich bin ganz ehrlich", erklärte sie gegenüber "Bild". "Das war ein verrückter Abend."
Auf Fragen zu ihren Gefühlen reagierte sie kühl: "Das ist die falsche Frage, stell mir eine andere." Schließlich erklärte sie ihre Reaktion am Eingang. "In den USA sind wir diese dichten Menschenmengen einfach nicht gewohnt."
Trotz allem fand sie warme Worte für Wien. Aus ihrer Loge blickte sie auf das Parkett und sagte: "Ich finde diesen Ball ganz toll und genieße es, zu sehen, wie viel Spaß die Menschen hier haben. "Ich dachte, ich könnte hier tanzen. Aber das war wohl eine etwas zu märchenhafte Vorstellung."
Die Stadt selbst habe sie beeindruckt. "Ich bin fasziniert von der Historie dieser Stadt. Wien ist wunderschön, ich war gestern auch in einem Museum. Andere europäische Städte begeistern mich ebenso, allerdings hätte ich gerne viel mehr Zeit, sie zu erkunden."