Drei Wochen vor dem WM-Start hält Argentinien den Atem an! Superstar Lionel Messi musste zuletzt bei Inter Miami verletzt raus – nun wächst beim Titelverteidiger die Sorge um den 38-Jährigen. Weltmeister-Trainer Lionel Scaloni drückt auf die Euphorie-Bremse.
Immerhin: Die ersten Nachrichten aus dem Lager der "Albiceleste" sorgten vorerst für leichte Entwarnung. Doch jetzt ordnet Scaloni die Verletzungspause des Superstars realistisch ein. "Die ersten Updates sind nicht ganz schlecht", erklärte der Teamchef gegenüber "DSports". Ganz beruhigt ist der Argentinien-Coach aber noch nicht.
"Wir alle hätten uns gewünscht, Messi wäre voll fit in den Kader gekommen, aber das ist nicht die Realität", sprach Scaloni offen über die Sorgen rund um seinen Superstar. "Jetzt müssen wir abwarten, wie er sich entwickelt, bis die Ergebnisse weiterer Tests vorliegen, um zu sehen, ob sie die ersten medizinischen Berichte bestätigen", meinte Scaloni vorsichtig.
Jedenfalls keine ideale Vorbereitung für den amtierenden Weltmeister. Messi war am Sonntag im Ligaspiel von Inter Miami angeschlagen ausgewechselt worden. Laut Klub leidet der Weltmeister an einer Überlastung beziehungsweise Muskelermüdung im linken Oberschenkel. In den kommenden Tagen soll sich der Ausnahme-Kicker deshalb schonen.
Argentinien startet am 16. Juni in Kansas City gegen Algerien in die WM. Besonders brisant aus österreichischer Sicht: Am 22. Juni bekommt es das ÖFB-Team mit Messi und Co. zu tun. Bis dahin hoffen die Argentinier auf ein Comeback ihres Kapitäns.