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Drama um "Timmy" – Wal-Körper ragt weiter aus Wasser

Das Drama um den vor der Ostseeküste festsitzenden Buckelwal "Timmy" dauert an. Der Wasserpegel ist offenbar nach unten gegangen. Die Details.
André Wilding
21.04.2026, 08:26
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Der notleidende Wal "Timmy" hatte am Montag nach drei Wochen weitestgehender Regungslosigkeit seine bisherige Position in einer seichten Bucht vor der Insel Poel verlassen, saß allerdings wenig später erneut auf einer Sandbank in flachem Wasser fest. Die weitere Entwicklung war offen, Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sprach gleichwohl von einem "Lichtblick" und einer "Chance" für das Tier.

Der Wal kam damit einer seit Tagen vorbereiteten Rettungsaktion durch eine Privatinitiative zuvor, die das hilfslose Tier mit einem System aus Luftkissen und Pontons anheben und bis in Nordsee oder Atlantik schleppen will. Es soll sich um eine Art allerletzten Hilfsversuch für den bereits mehrfach gestrandeten Wal handeln, der von Behörden und hinzugezogenen Experten praktisch schon aufgegeben worden war.

Überlebenschance bei "50 zu 50"

Backhaus zufolge beobachteten und berieten die von zwei Unternehmern finanzierte Initiative und die Behörden die neue Lage. Denkbar waren demnach etwa Versuche, den Wal zum Weiterschwimmen zu animieren. Es handle sich nicht um eine neue Strandung des Tiers, betonte der Minister vor Ort. Nach Angaben der Helfer, die den Wal von Booten aus beobachteten, liege dieser nicht vollständig auf. "Er ruht sich aus."

Nach Angaben des an der Rettungsinitiative beteiligten Walkenners und Umweltaktivisten Sergio Bambaren schwamm sich das Tier bei hohem Wasserstand selbst frei und wurde von den Helfern an einen "sicheren Ort" geleitet. In den "nächsten Tagen" solle versucht werden, es ins offene Meer zu bringen, schrieb der Peruaner am Montag im sozialen Netzwerk Instagram. Die Überlebenschance liege weiter "bei 50 zu 50".

Wal-Körper ragt aus Wasser

Am Dienstag hat sich die Lage nun erneut zugespitzt. Der Körper von "Timmy" ragt laut BILD mehr aus dem Wasser heraus, als noch am Montag. Das dürfte damit zusammenhängen, dass der Wasserstand gesunken ist.

Unterdessen wurde bekanntgegeben, dass die Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert mit einem Hubschrauber in die Uni-Klinik Rostock geflogen werden musste. Der Vorfall soll aber nicht in Zusammenhang mit dem Wal stehen, schreibt die Boulevardzeitung.

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