Entwicklungsstörungen drohen

"Dramatisch" – Kinder warten schon ein Jahr auf OPs

Ein System am Limit: Die Lage im Gesundheitswesen ist äußerst angespannt. Kinder leiden besonders darunter, wie aktuelle Zahlen belegen.
Oberösterreich Heute
13.01.2026, 03:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die oberösterreichischen Sozialdemokraten sind alarmiert. Sie zitieren aus Daten, die die zuständige LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP) veröffentlicht hat: Demnach warten Kinder je nach Krankenhaus zum Teil über ein Jahr auf notwendige HNO-Eingriffe.

Betroffen sind u.a. Nasenpolypen-Operationen und Behandlungen bei Paukenerguss. Die Folgen, wenn nicht gegengesteuert wird: eingeschränktes Hören und erschwertes Atmen bis hin zu massiven Belastungen im Alltag. Für Kleinkinder sei das "besonders dramatisch", verweist die rote Landesgeschäftsführerin Nicole Trudenberger auf drohende Entwicklungsstörungen.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Alle Oberösterreicher würden eine gute Gesundheitsversorgung und eine rasche Behandlung im Krankheits- oder Verletzungsfall verdienen. Der Versicherungsstatus der Eltern oder der Wohnort dürfe hier keinen Unterschied machen, betont Trudenberger.

Die schwarz-blaue Koalition propagiere bei jeder Gelegenheit "das Kinderland Nummer eins" und lasse gleichzeitig Kinder in Sachen Gesundheitsversorgung monatelang warten. Anstelle von Marketingphrasen brauche es nun wirklich rasche Maßnahmen, so die Geschäftsführerin.

Familie kämpft um Pflegegeld für Bub (9)

Stichwort Gesundheit von Kindern: Ein neunjähriger Bub aus Oberösterreich lebt mit einer autistischen Störung. Er ist hyperaktiv, extrem lärmempfindlich und neigt zu Aggression. Jetzt musste seine ohnehin belastete Familie um mehr Pflegegeld kämpfen.

Die PVA hatte in dem Fall nur Stufe 1 gewährt. Doch die Betroffenen ließen nicht locker und wandten sich an die Arbeiterkammer. Die Experten stellten einen Antrag auf Erhöhung.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 13.01.2026, 09:06, 13.01.2026, 03:00
Jetzt E-Paper lesen