Alarm in Ukraine

Drei Drohnen-Vorfälle bei Europas größtem AKW

Drei Drohnen-Vorfälle erschüttern das AKW Saporischschja. Zwei Mitarbeiter wurden verletzt, die Strahlung bleibt laut IAEA normal.
Newsdesk Heute
28.08.2026, 21:03
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Am russisch besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja hat es nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) innerhalb weniger Tage drei Drohnenvorfälle gegeben. Dabei seien zwei Mitarbeiter verletzt worden, erklärte die UN-Behörde am Freitag. Die Strahlungswerte auf dem Gelände seien weiterhin normal.

Wie die in Wien ansässige Behörde weiter erklärte, wurden die beiden Mitarbeiter am Dienstag bei einem Drohnenangriff in der Nähe des Kühlbeckens der Anlage verletzt. Am Mittwoch sei eine weitere Drohne auf dem Gelände des Trockenlagers für abgebrannte Brennelemente explodiert. Eine dritte Drohne habe am selben Tag eine Sprinkleranlage an den Kraftwerksblöcken getroffen.

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IAEA-Chef: "Inakzeptabel"

IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte Angriffe auf Atomanlagen als "inakzeptabel". Er rief erneut zu "größtmöglicher militärischer Zurückhaltung" auf, um die Gefahr eines Atomunfalls zu vermeiden.

Das AKW Saporischschja in Enerhodar im Süden der Ukraine ist das größte Europas. Die russische Armee nahm die Anlage im März 2022 ein. Die sechs Reaktoren sind seit 2022 abgeschaltet, das Kraftwerk benötigt aber weiterhin Strom für seine Kühl- und Sicherheitssysteme. IAEA-Teams sind seit September 2022 ständig vor Ort.

AKW in Frontnähe

Das Kraftwerk liegt nahe der Front am Fluss Dnipro. Russland und die Ukraine werfen einander seit Beginn des Krieges immer wieder gegenseitig Angriffe auf die Anlage oder deren Umfeld vor.

Erst Mitte August hatte die von Russland eingesetzte Kraftwerksleitung der Ukraine einen Drohnenangriff auf Mitarbeiter des AKW vorgeworfen. Die IAEA hatte damals erklärt, über eine Drohnenexplosion an einer von Kraftwerksangestellten genutzten Bushaltestelle informiert worden zu sein.

{title && {title} } red, {title && {title} } 28.08.2026, 21:03
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