IAEA warnt vor Nuklear-Gefahr

Drohnenangriff bei AKW Saporischschja macht fassungslos

Nach einem Drohnenangriff nahe dem AKW Saporischschja warnt die IAEA vor Gefahren für die nukleare Sicherheit im Kriegsgebiet.
Newsdesk Heute
18.08.2026, 20:13
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Moskau wirft der ukrainischen Armee vor, gezielt Arbeiter des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja mit einer Drohne angegriffen zu haben. Laut der von Russland eingesetzten Kraftwerksleitung wurde dabei ein "Kernkraftexperte" getötet, 17 weitere Menschen sollen verletzt worden sein.

Die Drohne habe eine Haltestelle in der Nähe des Kraftwerks getroffen, hieß es am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wurde über die Explosion informiert.

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Die Drohne sei an einer Bushaltestelle explodiert, "die Angestellte nutzten, um zum Atomkraftwerk Saporischschja zu kommen", teilte die IAEA im Onlinedienst X mit. Die Explosion soll gegen 6 Uhr Ortszeit (5 Uhr MESZ) passiert sein.

"Große Gefahr für die nukleare Sicherheit"

IAEA-Chef Rafael Grossi hat beide Seiten aufgefordert, "diese nicht hinnehmbaren Handlungen unverzüglich zu beenden". Angriffe auf Atomkraftwerke seien "eine große Gefahr für die nukleare Sicherheit", so die IAEA weiter.

Das Atomkraftwerk in Enerhodar im Süden der Ukraine ist das größte in Europa. Es liegt am Fluss Dnipro, der die Frontlinie zwischen Russland und der Ukraine bildet.

Die russische Armee hat die Anlage zu Beginn ihres Angriffs auf die Ukraine im März 2022 besetzt. Kiew und Moskau beschuldigen sich immer wieder gegenseitig, das Kraftwerk anzugreifen.

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