Teenager und Mutter in Angst

"Drohte meiner Tochter" – Schüler mit Messer in Klasse

Es steht Aussage gegen Aussage, die Vorwürfe sind hart. Ein Schüler soll ein Messer in die Schule gebracht haben.
Michael Pollak
12.06.2026, 11:51
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Aufregung an der Polytechnischen Schule in Neusiedl am See. Die Mutter einer 14-jährigen Schülerin erhebt schwere Vorwürfe. Ihre Tochter soll von einem Mitschüler mit einem Messer bedroht worden sein.

"Ich bin komplett schockiert", erzählt die Mutter im Gespräch mit "Heute". "Und dann hat mich nicht einmal die Direktorin darüber informiert, sondern Schülerinnen", klagt sie an. Ihre Tochter war an diesem Tag nicht in der Schule, zu groß war die Sorge der Mutter, "ich habe sie zu Hause gelassen."

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Hintergrund: Schon seit Jahren gebe es ein Problem zwischen dem gleichaltrigen Burschen und ihrer Tochter. Aus Sicherheitsgründen, wie die Mutter zu "Heute" sagt, habe ihre Tochter deswegen auch einen Pfefferspray.

Teenager brachte Messer in Schule

Diese Woche kam es laut Schilderung zur Eskalation: "Der Schüler ist an diesem Tag mit einem Messer in die Schule gekommen." Dann habe er angekündigt, ihre Tochter "abzustechen". Als die Mutter davon über Umwege erfuhr, habe sie sofort die Direktorin kontaktiert.

"Die Direktorin wusste zuerst nichts", schildert sie. Später habe diese ihr gesagt: „Das Messer liegt bei mir, wir haben es dem Schüler abgenommen."

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Für die Burgenländerin ist die Sache damit lange nicht erledigt. " Bei jeder Kleinigkeit wird die Polizei angerufen. Wenn ein Messer im Spiel ist, dann nicht?", fragt sie verärgert. Sie könne nicht verstehen, dass der Schüler weiterhin die Schule besuchen dürfe. "Der hätte ja jedes Kind – nicht nur meines – verletzen können."

Das sagt die Bildungsdirektion zu den Vorwürfen

"Heute" fragt bei der burgenländischen Bildungsdirektion nach. Der Vorfall wird hier ein wenig anders geschildert. Demnach habe der Schüler zwar ein Messer mitgehabt, aber es in seiner Tasche gelassen, "es wurde nicht gezückt", heißt es. Der Teenager habe der Lehrerin von der Waffe erzählt, sie habe es ihm sofort abgenommen.

"Die Pädagogin hat richtig reagiert", so die Bildungsdirektion. Nun werde der Vorfall aufgearbeitet, weitere Konsequenzen werden besprochen. "Geplant sind Gespräche mit den Schülern, auch die Polizei wird eingebunden, um über Gefahren und Regeln aufzuklären."

"Es ist ein Faktum: Sowohl Messer als auch Pfefferspray haben in der Schule nichts verloren." Über weitere Konsequenzen werde derzeit beraten.

Die Mutter ist noch lange nicht beruhigt. Sie kündigt jetzt rechtliche Schritte an. "Ich werde zur Polizei gehen. Eine Anzeige gegen den Buben und die Schule muss ich noch mit einer Anwältin besprechen."

{title && {title} } POM, {title && {title} } Akt. 12.06.2026, 12:59, 12.06.2026, 11:51
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