Sex-Treffen im Bad organisiert

"Duschen danach?" – Neue Sex-Postings zu Wiener Bädern

Neue "Heute"-Recherche zeigt: In mehreren Foren werden Sex-Treffen im Amalienbad geplant – User sprechen offen über Zeiten und Kontrolle.
Christoph Weichsler
05.04.2026, 16:37
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Der Sex-Skandal rund um Wiener Bäder bekommt eine neue Dimension: Nach den ersten Enthüllungen hat "Heute" weitere Foren durchforstet – und dabei zeigt sich, wie organisiert die Szene tatsächlich ist.

Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Beiträge. In mehreren Threads wird konkret diskutiert, wann sich ein Besuch "lohnt", ob "am Abend mehr Action ist" – und sogar, ob Aufsichtspersonal überhaupt eingreift.

Neue Details aus Foren

Die Postings werden dabei immer direkter. "Ich werd heute mal wieder im Amalienbad schwimmen und freu mich über Gesellschaft danach beim Duschen", schreibt ein User. Ein anderer berichtet offen von "drei geilen Begegnungen im Whirlpool".

Gleichzeitig wird gezielt geplant: Wer ist wann da, wer kommt vorbei, was passiert danach. Auch Aussagen wie, man wolle "schöne schlanke Männer anschauen", zeigen: Es geht nicht um Zufall, sondern um klare Absichten.

Treffen werden koordiniert

Brisant ist vor allem ein Punkt: In den Beiträgen wird auch darüber gesprochen, wie oft kontrolliert wird. Ein Nutzer meint, er habe "Glück mit den Bademeistern", diese würden nur selten vorbeischauen. Damit wird deutlich: Die Szene beobachtet nicht nur die Orte, sondern auch die Rahmenbedingungen – und passt ihr Verhalten daran an.

Das hebt den Fall auf eine neue Ebene. Öffentliche Bäder werden nicht nur als Treffpunkte genutzt, sondern im Netz regelrecht analysiert und bewertet – inklusive Zeiten, Andrang und "Erfolgschancen".

Schon zuvor hatte die Wiener Zeitung berichtet, dass Wiener Bäder in Foren als Orte für sexuelle Begegnungen gehandelt werden. Die neuen Funde zeigen nun, wie gezielt und strukturiert diese Treffen vorbereitet werden.

Mitten im Badebetrieb

Die Folgen tragen auch unbeteiligte Gäste. Denn all das passiert nicht im Verborgenen, sondern mitten im normalen Badebetrieb. Berichte über unangenehme Situationen gibt es bereits – von intensiven Blicken bis hin zu sexuellen Handlungen direkt in der Sauna.

Die Wiener Bäder betonen ihre Null-Toleranz-Politik bei Belästigung. Doch die neuen Postings zeigen: Die Verabredungen entstehen längst vorab im Netz – und werden immer konkreter.

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