Sohn erst sieben Monate alt

Ehefrau im Hotel getötet – Österreicher auf der Flucht

In Indien läuft derzeit eine Großfahndung nach einem Österreicher. Er soll seine Ehefrau und frisch gebackene Mutter in einem Hotel ermordet haben.
Newsdesk Heute
15.01.2026, 11:28
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In der nordindischen Millionenmetropole Amritsar läuft seit Anfang der Woche eine Großfahndung – gesucht wird ein Mann, der im Verdacht steht, eine junge Mutter getötet zu haben. Laut Berichten handelt es sich um einen Österreicher mit indischen Wurzeln, der die Mutter seines siebenmonatigen Sohnes mit einer scharfkantigen Waffe umgebracht haben soll.

Als Angehörige die Frau in einem Hotel fanden, war es bereits zu spät: Die frisch gebackene Mutter lag blutüberströmt in ihrem Zimmer, jede Hilfe kam zu spät. Von ihrem Ehemann fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte >

Für Geburt des Sohnes nach Indien gereist

Die Familie war erst kurz zuvor aus Wien in die indische Provinz gereist. Grund dafür war die Bhog-Zeremonie zur Geburt des Sohnes. Am Dienstag wollte man auch beim Lohri-Fest dabei sein – dazu kam es nicht mehr. "Sie übernachteten in einem Hotel in Amritsar, wo meine Tochter ermordet wurde", schilderte ihr Vater lokalen Medien, "wir fordern Gerechtigkeit!"

Eifersucht als Motiv?

Familienangehörige berichten, dass die Ehe anfangs ruhig verlaufen sei, später habe es jedoch häufiger Streit gegeben – ausgelöst durch Misstrauen des Mannes. Als mögliches Tatmotiv wird daher Eifersucht genannt.

Ehepaar lebte in Wien

Wie die "Krone" berichtet, habe das Ehepaar in Wien gelebt und soll seit rund acht Jahren verheiratet sein. Die Hinterbliebenen, allen voran der erst siebenmonatige Sohn, werden von Mitarbeitern der österreichischen Botschaft betreut. Der mutmaßliche Täter ist weiterhin auf der Flucht.

Der stellvertretende Polizeikommissar Lakhwinder Singh Kaler sagte: "Erste Ermittlungen ergaben, dass die Verstorbene und ihr Ehemann häufig in Streit gerieten. Aufgrund von Aussagen der Angehörigen gehen wir von einem Mordfall aus. Wir setzen alles daran, den Täter schnellstmöglich zu fassen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 15.01.2026, 11:32, 15.01.2026, 11:28
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