63 Millionen Euro gestohlen

Eigenes Luxus-Auto überführt Austro-Betrüger in Italien

Ein Österreicher wurde im norditalienischen Asti festgenommen: Ihm wird Betrug um 63 Millionen Euro zulasten deutscher Staatskassen vorgeworfen.
Newsdesk Heute
13.04.2026, 16:12
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Spektakuläre Festnahme in Norditalien: In der Stadt Asti klickten für einen österreichischen Staatsbürger die Handschellen. Gegen den Mann lag ein europäischer Haftbefehl vor – der Vorwurf wiegt schwer. Die deutsche Justiz wirft ihm Betrug in Höhe von mehr als 63 Millionen Euro vor.

Die Ermittler waren dem Verdächtigen bereits auf der Spur. Behörden aus Deutschland und Österreich warnten vor einem unmittelbar bevorstehenden Fluchtversuch in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Druck auf die Fahnder war entsprechend hoch.

Am Ende wurde dem Mann ein Detail zum Verhängnis: ein Luxus-Auto.

Ermittler konnten Fahrzeuge identifizieren, die er nutzte – darunter auch jenes hochpreisige Modell, das schließlich in Asti geortet wurde. Die Polizei analysierte Bewegungsdaten, richtete Kontrollstellen ein und nahm mögliche Fluchtrouten ins Visier.

Schließlich stoppten die Beamten das Fahrzeug. Im Wagen saßen der gesuchte Österreicher und eine Frau. Für den Mann war die Flucht damit beendet, meldet die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Nach der Festnahme wurde er in eine Strafanstalt nach Turin gebracht. Weitere Details zu seiner Herkunft oder den genauen Hintergründen der Betrugsvorwürfe sind bisher nicht bekannt.

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