Plötzliche Entlassung: 19 Jahre lang arbeitete eine Frau als Finanzverwalterin für die Gemeinde Keutschach. Dann, rund eineinhalb Jahre bevor sie in Pension gehen hätte sollen, wurde sie plötzlich entlassen. Nun kämpft sie gegen die Kündigung.
Der Hintergrund der Entlassung: Die Gemeindeangestellte hat Rechnungen und Belege für eine interne Prüfung ausgedruckt. Ihrer Auffassung nach war das Teil ihrer Aufgaben. Der Bürgermeister sah das offenbar anders und wertete die Handlung als Dienstpflichtverletzung.
Die Vermutung der Ex-Finanzverwalterin: Die Entlassung hatte andere Gründe – und einer davon fällt ihr bereits ein. Sie habe Oleschko wiederholt darauf hingewiesen, dass er mehr Geld ausgibt als erlaubt, da in der Gemeinde eine Zwölftelregelung gilt.
Vor Gericht soll der Fall nach der Anhörung mehrerer Zeuginnen und Zeugen geklärt werden. Fest steht: Die Klägerin möchte ihren alten Job zurück, der Bürgermeister hat sich bisher noch nicht geäußert, wie der ORF berichtet.