Nach 19 Dienstjahren

Ein Jahr vor Pension – Finanzverwalterin entlassen

Brisanter Fall vor Gericht: Am Landesgericht Klagenfurt geht es am Montag um die Entlassung einer Mitarbeiterin von Bürgermeister Gerhard Oleschko.
Österreich Heute
14.06.2026, 22:35
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Plötzliche Entlassung: 19 Jahre lang arbeitete eine Frau als Finanzverwalterin für die Gemeinde Keutschach. Dann, rund eineinhalb Jahre bevor sie in Pension gehen hätte sollen, wurde sie plötzlich entlassen. Nun kämpft sie gegen die Kündigung.

Entlassung wegen Uneinigkeit

Der Hintergrund der Entlassung: Die Gemeindeangestellte hat Rechnungen und Belege für eine interne Prüfung ausgedruckt. Ihrer Auffassung nach war das Teil ihrer Aufgaben. Der Bürgermeister sah das offenbar anders und wertete die Handlung als Dienstpflichtverletzung.

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Unstimmigkeiten über Finanzen

Die Vermutung der Ex-Finanzverwalterin: Die Entlassung hatte andere Gründe – und einer davon fällt ihr bereits ein. Sie habe Oleschko wiederholt darauf hingewiesen, dass er mehr Geld ausgibt als erlaubt, da in der Gemeinde eine Zwölftelregelung gilt.

Vor Gericht soll der Fall nach der Anhörung mehrerer Zeuginnen und Zeugen geklärt werden. Fest steht: Die Klägerin möchte ihren alten Job zurück, der Bürgermeister hat sich bisher noch nicht geäußert, wie der ORF berichtet.

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