Ein Salzburger war bei der Meisterfeier nicht happy

Salzburg feiert den fünften Meistertitel in Serie – aber ein "Bulle" ist nicht glücklich. Reinhold Yabo kritisierte die Klubführung aber nach dem Schlusspfiff.

4:1 gegen Sturm Graz, 14 Punkte Vorsprung nach 33 Runden – Salzburg jubelt über einen historischen Titel. Zum fünften Mal in Serie sind die "Bullen" österreichischer Meister, das gab es in der Bundesliga-Historie noch nie. Nach Schlusspfiff brachen alle Dämme. Bierduschen, Jubeltrauben, Freudengesänge. Doch ein "Bulle" war nicht so glücklich. Reinhold Yabo übte nach dem Schlusspfiff heftige Kritik an der Klubführung.

Kritik an Klubführung



"Ich muss sagen, die Signale vom Verein in meine Richtung waren nicht überzeugend", legte Yabo im Interview auf "Sky" los. Anlass für die Kritik war die Frage nach seiner persönlichen Zukunft, sein Vertrag bei den Mozartstädtern läuft mit Saisonende aus. "Vom aktuellen Standpunkt muss man sich Gedanken machen, wie es weitergeht. Wer weiß, vielleicht kommt der Verein noch mit einem ernsthaften Angebot auf mich zu."

Abschied nach Double?

Anscheinend stehen die Zeichen eher auf Abschied: "Ich habe hier eine gute Zeit erlebt, bin sehr dankbar, es ist ein toller Verein. Aber auf der anderen Seite, gab es auch Momente und Dinge, die nicht so erfreulich waren. Das darf ich auch ganz klar so ausdrücken", stellt Yabo klar. Er verspricht, auch noch im Kampf um das Double mit vollem Einsatz dabei zu sein: "Jetzt sind wir Meister geworden. Den Cup wollen wir auch noch gewinnen. Darauf werde ich mich jetzt fokussieren, weil ich so ein Typ bin, werde mein eigenes Ego hinten anstellen und was danach kommt, wird man sehen."

(heute.at)

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