Red-Bull-Abgang droht

Einigung erzielt? Verstappen-Hammer rückt näher

Die Sensation rückt immer näher. Verlässt Star Max Verstappen seinen Red-Bull-Rennstall tatsächlich? Gespräche sollen weit fortgeschritten sein.
Sport Heute
08.07.2026, 15:59
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Seit 2015 fährt Max Verstappen in der Formel 1. Erst bei Red Bulls B-Team Toro Rosso, ab Mitte 2016 dann bei Red Bull Racing. Er wurde viermal Weltmeister, hat 71 Rennsiege geholt. Der 28-Jährige wurde als Fahrer des Energydrink-Imperiums zum Star. Doch nun deutet plötzlich alles auf einen Abschied hin. Red Bull konnte man sich ohne den Niederländer lange nicht vorstellen. Doch ein Abgang rückt immer näher.

Darauf deuten die zuletzt doch deutlich kritischen Äußerungen Verstappens über seinen RB22-Boliden hin, genauso wie der Unmut vonseiten des Rennstalls selbst.

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Die Ausstiegsklausel  greift

Zur Erinnerung: Der Niederländer besitzt eigentlich einen bis Jahresende 2028 laufenden Vertrag. Dieser enthält aber eine Ausstiegsklausel, die greift, wenn Verstappen in der Sommerpause nicht unter den Top Drei der Fahrer-WM ist. Das ist seit letztem Sonntag auch rechnerisch nicht mehr möglich. Verstappen kann diese Klausel also jedenfalls aktivieren und den Red-Bull-Vertrag beenden. Pikant: Dafür hat der Niederländer gar bis in den Oktober hinein Zeit.

Genau diese Unsicherheit passt Red Bull wiederum nicht. Die Bosse des Rennstalls, also die Mehrheitseigentümer Chalerm Yoovidhya und Mark Mateschitz, sowie Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, würden ein Verstappen-Bekenntnis zum Rennstall vermissen, der Niederländer habe gut verdient, nun würden sie mehr Loyalität erwarten, heißt es. Auch, weil die Bullen-Führungsriege versucht hat, Verstappen die Ausstiegsklausel abzukaufen. Konkret standen acht Millionen Euro im Raum. Der Niederländer lehnte ab, er wolle flexibel bleiben.

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Schon mit McLaren einig?

Nun zeigt sich auch, warum. Denn glaubt man "PlanetF1", so soll ein Verstappen-Abgang von Red Bull immer konkreter werden. Der Vierfach-Weltmeister würde demnach bereits fortgeschrittene Gespräche mit Konkurrent McLaren führen, eine Einigung sei demnach in Griffweite, heißt es. Das würde zwar noch nicht definitiv den Red-Bull-Abgang bedeuten, diesen aber viel wahrscheinlicher machen. "Ich glaube, Max wird Red Bull verlassen. Ich glaube, dass Max den Glauben an das Team verloren hat", meinte auch der "Sky"-Experte Ralf Schumacher im Podcast "Backstage Boxengasse".

Verstappen selbst war lange mit Mercedes in Verbindung gebracht worden, sein Lager pflegt ein gutes Verhältnis zu Teamchef Toto Wolff. Die Fahrerpaarung Andrea Kimi Antonelli und George Russell ist durchaus überzeugend und längerfristig an das Team gebunden. Deshalb könnte eben bei McLaren die Tür aufgehen, wo die Fahrerpaarung Lando Norris und Oscar Piastri ohnehin seit dem WM-Kampf 2025 ohnehin ein angespanntes Verhältnis haben soll, der amtierende Champion allerdings ein Verstappen-Kumpel ist. "Ich glaube, dass er das Gefühl hat, dass er mit McLaren gleich wieder in die Spitze kommen kann und gleich wieder um Siege mitfahren kann", meinte Schumacher. Dort würde Verstappen auch auf einen alten Bekannten treffen: Sein Renningenieur und Vertrauensmann Gianpiero Lambiase wird ebenso zu McLaren wechseln. Der Zeitpunkt ist noch offen.

Für Piastri könnte es im Gegenzug dann direkt zu Red Bull gehen. Er wird von Ex-Bulle Mark Webber gemanagt, der Australier pflegt nach wie vor einen guten Kontakt zu den Bullen. Bei Verstappen wiederum könne nach wie vor eine Auszeit nicht ausgeschlossen werden. Gut möglich, dass er zunächst einmal pausiert.

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