Tierischer Kick

Elefanten-Mama zeigt erstaunliche Fußball-Skills

Wien hat einen neuen Stürmer-Star, denn der kleine Elefantenbub in Schönbrunn lernt pünktlich zur WM alle Tricks von Fußball-Legende Hans Krankl.
09.06.2026, 11:06
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In Wien haben wir ja weitaus mehr versteckte Fußball-Talente als gedacht, denn Kicker-Legende Hans Krankl zeigt sich sichtlich begeistert von den Stürmer-Fähigkeiten des erst einjährigen Elefantenbuben und seiner Mutti als Torwart im Tiergarten Schönbrunn.

„Der Ralf Rangnick sollte sich den Kleinen anschauen, vielleicht kommt er in Frage – zweifelsohne ein nicht uninteressanter Spieler.“
Hans Krankl
Hört man auf Hans Krankl, wächst hier ein echtes Fußballtalent heran.
©Daniel Zupanc

Kaum passte Krankl dem kleinen Dickhäuter den WM-Ball zu, wurde dieser munter durchs Gehege gekickt. Der ehemalige Torjäger beurteilte die Beinarbeit des Nachwuchstalents streng. Sein Resümee: "Absolut zum Gebrauchen - Top!" Für die aktuelle Weltmeisterschaft ist es natürlich schon zu spät, doch der Goleador richtete augenzwinkernd eine Botschaft an den ÖFB-Teamchef.

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Vier Beine gegen zwei?

Was sich Arnautović, Sabitzer, Alaba und Co. vom tierischen Nachwuchstalent abschauen können, weiß Krankl genau: "Die Robustheit und Stärke. Sie müssen robust in der Abwehr sein und da ist der Kleine schon sehr stark."

Hans Krankl ist vom Nachwuchstalent überzeugt.
©Daniel Zupanc

An der Schnelligkeit müsse hingegen noch gearbeitet werden. Die Frage, ob vier Beine beim Fußball von Vorteil seien, nahm Krankl mit Humor: "Da fehlt mir die Erfahrung, ich hab nur zwei", so Krankl mit einem Lachen. Man braucht kein Elefantengedächtnis, um sich an Cordoba zu erinnern – und im Tiergarten Schönbrunn wurde die Vorfreude auf die Fußball-WM auf tierische Weise geweckt.

Für die Elefanten war die Aktion eine willkommene Abwechslung. "Die Beschäftigung unserer Elefanten ist vielfältig. Normalerweise bevorzugen wir natürliche Materialien wie Äste oder Baumstämme, die die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum kennen, aber zum WM-Start muss es natürlich ein Ball sein", so Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck.

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