Der langandauernde Rechtsstreit zwischen Elon Musks Plattform X (ehemals Twitter) und dem Werbe-Branchenverband WFA ist beendet. Die beiden Parteien haben sich offenbar außergerichtlich geeinigt.
Nach der Umbenennung von Twitter zu X waren die Werbeeinnahmen der Plattform massiv eingebrochen. X Corp. behauptete, dadurch mehrere Milliarden US-Dollar verloren zu haben.
Die Werbetreibenden hatten sich nach Ansicht von Musk über die Initiative Global Alliance for Responsible Media (GARM) zu einem gemeinsamen Boykott verschworen, berichtet heise online. Das hätte gegen US-Kartellrecht verstoßen.
Die Werbetreibenden verteidigten sich damit, dass jedes Unternehmen selbst entscheiden könne, wo und wann es Werbung schalte. Ein Bezirksgericht in Texas gab ihnen Recht.
Während X Corp. und die WFA nun Frieden geschlossen haben, laufen die Verfahren gegen einzelne Unternehmen weiter.
Darunter sind der US-Nahrungsmittelkonzern Mars und der dänische Energieversorger Orsted.
Eine Klage gegen Unilever ließ X Corp. bereits 2024 fallen – als der britische Konsumgüter-Konzern wieder Werbung auf der Plattform schaltete.