Fürchterlicher Crash in NÖ

Eltern tot – Oma soll sich jetzt um Tochter (2) kümmern

Ein Familienglück wurde durch einen Unfall jäh zerstört – zurück bleibt die kleine Tochter, die im Fond des Pkw überlebte.
Niederösterreich Heute
08.06.2026, 14:29
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Das tödliche Zugunglück vom Samstagnachmittag erschüttert die niederösterreichische Gemeinde Allentsteig weiterhin zutiefst. Bei der Kollision eines Autos mit einem Güterzug am Samstagnachmittag verloren eine 34-jährige Frau und ihr 39-jähriger Ehemann ihr Leben – die Familie war erst vor knapp zwei Jahren in die Gemeinde im Waldviertel gezogen.

Im Fahrzeug befand sich auch das gemeinsame Kind des Paares. Die zweieinhalbjährige Tochter saß hinten rechts auf der Rückbank des Kombis im Kindersitz und überlebte den Unfall wie durch ein Wunder mit nur leichten Verletzungen.

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Kind nun Vollwaise

Wie es für das Kind nun weitergeht, ist derzeit noch offen. Nach Angaben von Bürgermeister Georg Marksteiner soll es eine Großmutter geben, die sich um das Kind kümmern könnte. Demnach lebt eine Großmutter der Familie im oberösterreichischen Braunau. Die weiteren Entscheidungen sollen in den kommenden Tagen getroffen werden.

In Allentsteig ist die Anteilnahme groß. Bewohner kannten die Familie persönlich und zeigen sich tief betroffen über die tragischen Ereignisse. Die Familie war vor rund eineinhalb Jahren in die Gemeinde gezogen.

Besonders die offene und freundliche Art der Familie blieb vielen Menschen in Erinnerung. Regelmäßig besuchte die Familie den Biohof des Bürgermeisters. Auch am Tag des Unglücks soll die Familie noch auf dem Hof gewesen sein.

Brandunfall im März

Für die Eltern war das Familienleben zuletzt jedoch nicht frei von Sorgen. Erst im März hatte sich der Vater bei einem Brandunfall verletzt. Beim Anheizen eines Ofens erlitt er Verbrennungen an Händen und Gesicht. Nach einer Behandlung konnte er sich jedoch wieder erholen.

Auch die Einsatzkräfte wurden durch den tragischen Unfall stark belastet. Die dramatischen Bilder und die Schwere des Geschehens müssen nun verarbeitet werden. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und allen Betroffenen dieses tragischen Unfalls", betonte die FF Allentsteig in einem Facebook-Posting.

Für Allentsteig ist es nicht die erste Tragödie an diesem Bahnübergang. Bereits im Jahr 2015 ereignete sich dort ein schwerer Unfall, bei dem ein Zugführer ums Leben kam, nachdem ein mit einer Holzernte-Maschine beladener Auflieger von einem Zug erfasst worden war – infolge wurde der Bereich umfangreich entschärft. Der Bürgermeister betonte, dass er nach dem Unglück erneut die Behörden kontaktieren werde, um mögliche weitere Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Die beiden Unglücke kann man aber nicht miteinander vergleichen – beim Unfall 2015 war der Sattelschlepper aufgesessen und konnte nicht weiterfahren. Diese Problematik wurde behoben. Laut Polizei dürfte nun die Pkw-Lenkerin das Rotlicht des Bahnüberganges übersehen haben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.06.2026, 14:41, 08.06.2026, 14:29
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