EMA-Entscheidung zu Moderna-Booster wohl am Montag

Die EU-Arzneimittelbehörde wird das Ergebnis ihrer Überprüfung der Auffrischungsimpfung von Moderna voraussichtlich am Montag bekanntgeben. (Symbolbild)
Die EU-Arzneimittelbehörde wird das Ergebnis ihrer Überprüfung der Auffrischungsimpfung von Moderna voraussichtlich am Montag bekanntgeben. (Symbolbild)APU GOMES / AFP / picturedesk.com
Wird demnächst auch das Vakzin von Moderna für Auffrischungsimpfungen verwendet? Darüber entscheidet die EMA voraussichtlich am Montag. 

In ganz Österreich ist die Auffrischung der Corona-Impfung bereits angelaufen. Wie das Gesundheitsministerium bekannt gab, haben bereits 200.000 Menschen den dritten Stich bekommen. Für diesen "Booster" wird aktuell der mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer verwendet. Mehr dazu hier >>

Als weitere Booster-Impfung kommt derzeit der Impfstoff von Moderna in Frage. Am Montag wir die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) voraussichtlich das Ergebnis ihrer Überprüfung der Auffrischungsimpfung dieses Vakzins bekanntgeben. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Prüfung der Corona-Pille

Kommende Woche soll auch die Rolling-Review-Prüfung des Mittels Molnupiravir von Merck (in Europa MSD) starten. Das Antivirusmittel wäre die erste Tablette gegen Covid-19. "Molnupiravir zeigte in der Phase-III-Studie bei Covid-19-Patienten eine signifikante Reduktion des Risikos für Krankenhausaufenthalte und Versterben", erläuterte der MedUni Wien-Infektiologe Florian Thalhammer am Donnerstag gegenüber der APA: "Zudem war die Effektivität von Molnupiravir durch die Virusvarianten (Gamma, Delta, My) unverändert."

Reduktion der Auslastung der ICU

"Damit könnte Molnupiravir nicht nur zu einer Reduktion der Krankheitslast des Einzelnen führen, sondern auch große, positive gesundheitspolitische Konsequenzen im Sinne einer Reduktion der Auslastung der Intensivstationen und Krankenhäuser haben", betonte der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (OEGIT).

"Die Wirtschaft könnte durch eine deutlich kürzere Absonderungsdauer Covid-19-Erkrankter ebenfalls deutlich entlastet werden", merkte der Universitätsprofessor der APA zufolge an.

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