Bei vielen Geräten, wie den iPhones, bringt Apple jedes Jahr eine neue Version mit neuen Funktionen. Bei den AirTags mussten sich Nutzer deutlich länger (fast fünf Jahre) gedulden – doch jetzt ist das Warten vorbei. Der kleine Chip, mit dem Schlüsselbänder, Taschen oder Rucksäcke getrackt werden können, ist seit Montag in der 2. Generation erhältlich.
Apple verspricht allen voran eine größere Reichweite und verbesserte Lokalisierbarkeit. Der AirTag ist mittlerweile der meistverkaufte Gegenstandslokalisierer. Genau dieses Netzwerk anderer AirTags ermöglicht es, Dinge auch über weite Distanzen im Auge zu behalten.
Der Preis bleibt bei der 2. Generation der gleiche: Ein Stück kostet 35 Euro, der 4er-Pack 119 Euro (der Stückpreis sinkt dann auf 30 Euro).
Äußerlich bleibt der AirTag gleich kompakt, im Inneren wurde auf den neuen Apple Ultrabreitband-Chip umgestellt, der sich auch im iPhone 17 befindet. Haptisches, visuelles und akustisches Feedback über die "Genaues Suchen"-Funktion führt Nutzer aus bis zu 50 Prozent größerer Entfernung als beim Vorgänger zu ihrem verlorenen Objekt. Der Lautsprecher des AirTags wurde ebenfalls um 50 Prozent lauter.
Objektstandorte lassen sich auch mit anderen Personen teilen, damit etwa Freunde bei sich zu Hause oder Airlines in den Unweiten eines Flughafens suchen können. Untersuchungen zufolge hat die "Standort teilen"-Funktion Fälle von wirklich verlorenem oder nicht wiederauffindbarem Gepäck um 90 Prozent reduziert, so Apple.
Übrigens: Bewegt sich ein fremdes AirTag mit einem mit, wird eine Warnmeldung ausgegeben, um unerlaubte Ortung oder Missbrauch zu vermeiden. Das Gehäuse besteht zu 85 Prozent aus recyceltem Kunststoff, alle Magnete enthalten zu 100 Prozent recycelte Seltenerdelemente und alle von Apple entwickelten Leiterplatten sind zu 100 Prozent mit recyceltem Gold beschichtet.