Schlimmer Verdacht

Wienerin bestellt iPhone 17, Paket verschwindet spurlos

Statt einem neuen Apple-Handy hat eine Wienerin nun jede Menge Ärger: Denn das iPhone-Paket verschwand am Weg zur Wienerin – wohl kein Einzelfall.
Christian Tomsits
25.01.2026, 06:54
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Die gespannte Vorfreude einer Studentin (29) aus Wien auf ihr neues iPhone wich zuletzt totaler Ernüchterung. Denn das sehnlichst erwartete und bereits am 10. Jänner bei einem heimischen Netzbetreiber bestellte Paket kam bis jetzt nicht bei der Wienerin an. Nach langem Warten gab es kürzlich die Gewissheit – das iPhone ist verschwunden.

Die Wienerin, die nach wie vor auf das neue iPhone 17 Pro Max wartet, bekam kürzlich eine E-Mail des Handyanbieters ins Postfach. "Liebe Kundin! Leider muss ich ihnen mitteilen, dass ihr Paket nicht auffindbar ist", hieß es darin. Laut Sendungsstatus des Paketdiensts sei das Gerät zwar noch immer "in Zustellung". Aber auf Nachfrage gestand das Unternehmen ein: Das Handy ging im Logistikzentrum des Auslieferers "verloren" – somit war die Katastrophe perfekt.

Wie "Heute" hörte, dürfte ein solches "Missgeschick" besonders rund um die Weihnachtszeit bzw. in den Monaten nach dem Release der neuen Apple-Serie kein Einzelfall sein. Die genaue Anzahl der verkauften und der verschwundenen Geräte wird von den Verkäufern verständlicherweise geheim gehalten, Kundenbeschwerden wären "die absolute Ausnahme". Doch "vereinzelt" gingen eben Packerl verloren.

Viel mehr zu stimmen scheint: Wertvolle Pakete verschwinden vor allem in Wien sogar mit gewisser Regelmäßigkeit und zwar irgendwo zwischen Auslieferungszentrum, Boten und den Handyshops, die als Zustellzentren fungieren. Es ist sogar denkbar, dass typische Smartphone-Verpackungen oder bestimmte Absender systematisch ausgespäht werden. In diesem Zusammenhang erscheint es zumindest spannend, dass die neuesten Handy-Modelle rasend schnell "originalverpackt" zum Wiederverkauf auf "willhaben.at" feilgeboten werden.

Aber Achtung: Gestohlene Handys sind in der Regel unbrauchbar. Denn gemeldete Geräte werden vom Hersteller gesperrt und sind für Endverbraucher nicht benutzbar und somit wertlos. Für die Studentin, die nun zuerst schriftlich kundtun muss, dass ihr nie ein Paket zugestellt wurde, ist das alles ein schwacher Trost. "Ich will doch einfach nur mein Telefon haben und mich nicht mit diesem Ärger herumschlagen müssen." Nun muss sie zumindest eine weitere Woche auf ein neues Handy warten. Der Zusteller übernimmt wohl den Schaden und muss ein neues Handy beim Netzbetreiber erwerben. Die erneute Zustellung erfolgt dann aber wieder über den Postweg…

{title && {title} } ct, {title && {title} } Akt. 25.01.2026, 07:53, 25.01.2026, 06:54
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