Der 85-jährige Autofahrer war mit seinem Wagen in Richtung Pogrelzstraße (Wien-Donaustadt) unterwegs. Als er an der Kreuzung mit der Breitenleer Straße nach links abbog, soll er laut ersten Erhebungen einen 39-jährigen Mann erfasst haben, der gerade den dortigen Zebrastreifen benutzte. Der Fußgänger kam dabei zu Sturz und zog sich leichte Verletzungen zu.
Der Rettungsdienst rückte rasch an und versorgte den 39-Jährigen noch direkt an der Unfallstelle medizinisch. Eine Einlieferung ins Krankenhaus war nach bisherigen Informationen nicht erforderlich.
Der Unfallhergang ist allerdings umstritten. Der 85-Jährige gab gegenüber der Polizei an, den Mann nicht mit seinem Fahrzeug umgestoßen zu haben.
Seiner Darstellung zufolge sei der Fußgänger vor dem stehenden Pkw selbst gestürzt. Diese Version wird jedoch von einer Augenzeugin infrage gestellt, die dem Lenker widersprach und einen anderen Ablauf schilderte.
Das Verkehrsunfallkommando der Landesverkehrsabteilung Wien führte die Amtshandlung vor Ort durch und sicherte Spuren. Gegen den 85-jährigen Pkw-Lenker wurde Anzeige erstattet. Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, wie es genau zu dem Zusammenstoß am Schutzweg gekommen ist.