England-Klub verlangt 830 Euro von Kindern

West Ham United bittet seine Einlaufkinder zur Kasse.
West Ham United bittet seine Einlaufkinder zur Kasse.Bild: imago images
Woche für Woche erfüllt sich der große Traum von einer Handvoll Kinder. Sie dürfen mit ihren Fußball-Idolen aufs Feld. Doch das Händchenhalten der Einlaufkinder lassen sich die Premier-League-Klubs so einiges kosten.
Der kurze Auftritt an der Seite von Sebastien Haller, Declan Rice oder Manuel Lanzini ist alles andere als billig. Für den Weg von der Kabine auf den grünen Rasen im Londoner Olympiastadion verlangt West Ham United, Ex-Klub von ÖFB-Ass Marko Arnautovic, stolze 830 Euro. Von jedem einzelnen Kind.

Da wundert es nicht, dass die Premier-League-Klubs so auf einen Zuverdienst von einer halben Million Euro kommen, wie der Telegraphvorrechnet. Billiger ist es da bei Aufsteiger Norwich City. Hier sind es 595 Euro für den begehrten Platz neben dem Kapitän, 499 Euro für den Einmarsch Hand in Hand mit den weiteren Spielern.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Immerhin verlangen die Großen der Premier League, wie Liverpool, Manchester City, Manchester United, Chelsea, Arsenal oder auch Newcastle United mit ÖFB-Kicker Valentino Lazaro sowie Southampton mit Coach Ralph Hasenhüttl nichts von den kleinen Fußballfans. Hier werden Plätze verlost.

Trotzdem schlagen Kritiker der teuren Einlauf-Plätze Alarm. Das ändert auch die Tatsache nicht, dass einige Vereine die Einnahmen an wohltätige Organisationen spenden.

So hatte etwa Julian Knight, Vorsitzender des für Sport zuständigen Ausschusses im britischen Parlament, die Klubs unter Druck gesetzt. Einlaufkind zu sein wird zu einer Angelegenheit der wohlhabenden Familien. Dies richte sich gegen den Geist des Fußballs, der seine Wurzeln in der Arbeiterklasse habe.



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