Nicht wenige steigen ohne Rücksicht aufs Gas und gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere Verkehrsteilnehmer. Oft nur mehr das einzige Mittel, die Bleifüße abzuschrecken: empfindliche Geldstrafen.
Auf die setzt die Innviertler Bezirkshauptstadt (rund 13.000 Einwohner) mithilfe besonderer Blitzer: Sie sind beinahe unsichtbar in Autos versteckt, die unauffällig am Straßenrand parken. Die hochpräzise Messtechnik überführt Verkehrssünder ohne Gnade.
Zuletzt befanden sich die mobilen Geräte in der Friedrich-Thurner-Straße, am Schönauerweg und in der Brucknerstraße. In den vergangenen Tagen herrschte Rätselraten – jetzt steht fest: Ab September werden zu schnelle Lenker in der Froschaugasse, der Schillerstraße und der Ufergasse ertappt.
Das Radar arbeitet übrigens nicht ganz geheim: Um den Vorwurf der reinen Abzocke hintanzuhalten, veröffentlicht die Gemeinde die jeweiligen Standorte immer pünktlich vor Monatsbeginn im Internet.
Laut Politik wirkt die Methode: "Seit Jahren gehen die Zahlen der geblitzten Fahrzeuglenker zurück. Bis zu zehn Prozent pro Jahr", erklärte Bürgermeister Bernhard Zwielehner (ÖVP) gegenüber "Heute". Zirka 2.000 Raser würden demnach monatlich im Schnitt im gesamten Stadtgebiet ertappt – inklusive fixer Anlagen.