4 Jahre Haft

Er weigert sich! Marius kämpft plötzlich gegen Urteil

Zuerst hieß es, er akzeptiere das Urteil. Doch nun hat Marius Borg Høiby (29) seine Meinung geändert. Der Sohn von Mette-Marit legt Berufung ein.
Heute Entertainment
24.06.2026, 16:06
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Überraschende Wende im Fall Marius Borg Høiby (29): Nur wenige Tage nachdem ein Gericht in Oslo ihn zu vier Jahren Gefängnis verurteilt hatte, geht der Sohn von Mette-Marit nun doch in die Offensive.

Sein Verteidiger bestätigte gegenüber der norwegischen Nachrichtenagentur NTB, dass Marius offiziell Berufung eingelegt hat. Dabei geht es um drei besonders schwere Punkte des Urteils.

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Vier Jahre Haft? Will er nicht

Konkret wehrt sich Høiby gegen die Verurteilung wegen zweier Vergewaltigungen sowie gegen den Schuldspruch wegen Missbrauchs in seiner Beziehung zu einer Ex-Freundin. Das Gericht hatte ihn vergangene Woche wegen insgesamt 34 Straftaten schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt.

Besonders bemerkenswert: Unmittelbar nach dem Urteil war noch berichtet worden, dass Marius die Entscheidung akzeptieren werde. Jetzt folgt die Kehrtwende.

Im Zentrum der Berufung stehen ausgerechnet jene Vorwürfe, die zu den schwerwiegendsten des Verfahrens zählen. Das Gericht war zu dem Schluss gekommen, dass Høiby in zwei Fällen sexuelle Handlungen an schlafenden Frauen vorgenommen hatte. Gegen diese Verurteilungen will er nun vorgehen.

Damit ist klar: Der Fall ist noch lange nicht beendet.

Ein Berufungsverfahren könnte nach norwegischen Medienberichten erst im kommenden Jahr stattfinden. Bis dahin bleibt das Urteil zwar bestehen, rechtskräftig abgeschlossen ist der Fall aber noch nicht.

Bemerkenswert ist auch, was Marius nicht anficht: Seine Untersuchungshaft. Der 29-Jährige hatte in den vergangenen Monaten mehrfach versucht, aus dem Gefängnis entlassen zu werden – zuletzt unmittelbar nach dem Urteil. Das Gericht lehnte ab. Gegen diese Entscheidung legt er laut Berichten keine weitere Berufung ein.

Statt um seine Freiheit geht es nun vor allem um seinen Schuldspruch. Die juristische Auseinandersetzung um den Skandalsohn des norwegischen Königshauses geht damit in die nächste Runde.

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