"Große Lücke"

Er wurde nur 24 Jahre alt – Trauer um beliebten Musiker

Matthias Faßold (24) starb bei einem Unfall auf der Südautobahn. In seiner Heimat St. Anna am Aigen ist die Trauer riesig.
Österreich Heute
19.08.2026, 09:07
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Fassungslosigkeit in St. Anna am Aigen: Matthias Faßold wurde vergangenen Donnerstag bei einem tragischen Verkehrsunfall aus dem Leben gerissen – "Heute" berichtete. Der erst 24-Jährige krachte mit seinem Auto auf der Südautobahn bei Raaba ins Heck eines Sattelanhängers und erlitt tödliche Verletzungen.

In seiner Heimatgemeinde sitzt der Schock tief. Faßold war in zahlreichen Vereinen aktiv und vielen Menschen ein persönlicher Freund.

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"Er war immer für alle da, in ganz St. Anna präsent. Es kennen ihn alle, wir sind total fassungslos", sagt Bürgermeisterin Andrea Pock in der Kleinen Zeitung.

Faßold engagierte sich in Musikvereinen, bei der Feuerwehr, der Landjugend und im Tennisverein. Er wird als hilfsbereit und als Mensch beschrieben, der stets ein Lächeln auf den Lippen hatte. "Sein Tod reißt eine große Lücke in das Gemeindeleben", sagt Pock.

Sein Stuhl im Orchester bleibt leer

Besonders eng war Faßold mit der Musik verbunden. Bei der Marktmusikkapelle St. Anna am Aigen war er Stabführer, Jugendreferent und Kapellmeister-Stellvertreter. Schon als Kind trat er dem Musikverein als Saxophonist bei.

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Obmann Andreas Scharl sagt zur Kleinen Zeitung: "Er war immer mit vollem Engagement dabei, immer gut aufgelegt, er hat alles bereichert."

Besonders seine Arbeit mit jungen Musikern bleibt in Erinnerung. "Er hat mit der Jugend so gut umgehen können, unbeschreiblich." Bei den Proben habe Faßold stets einen lockeren Schmäh auf den Lippen gehabt. Dass sein Stuhl im Orchester nun leer bleibt, "wollen wir nicht wahrhaben", sagt Scharl.

Große Pläne enden viel zu früh

Erst Anfang des Jahres hatte Faßold als Kapellmeister der Musikkapelle Kapfenstein begonnen. Im März dirigierte er dort sein erstes und bedauerlicherweise einziges Konzert.

"Wir sind mit ihm und seiner lustigen, herzlichen Art in eine intensive Probenphase gestartet, es hat einfach super harmoniert. Wir hätten mit ihm große Pläne gehabt, leider ist er viel zu früh gegangen", erzählt Obmann Stefan Dirnbauer.

Seine Musikerfreunde verabschieden sich nun mit seinem Lieblingsstück von Matthias. Die Musikkapelle schreibt in den sozialen Medien: "bist du nicht mehr dort wo du warst, aber überall dort, wo wir gemeinsam musizieren".

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.08.2026, 09:07