Psycho-Gutachten soll folgen

8-Jährige erstochen – Mord-Motiv gibt Rätsel auf

Ratlosigkeit nach dem Verbrechen in Kumberg. Ein Vater soll seine achtjährige Tochter mit einem Küchenmesser getötet haben. So geht es nun weiter.
Christian Tomsits
18.08.2026, 19:14
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Die schreckliche Gewalttat kam völlig aus dem Nichts und erschüttert ganz Kumberg bei Graz. Montagabend gegen 22.45 Uhr fanden Polizisten zu einem Wohnhaus im Ortszentrum einen verletzten 37-Jährigen und seine achtjährige Tochter.

Das Mädchen wies mehrere Stich- und Schnittverletzungen auf und starb wenig später im Spital. Der Vater – der versucht haben soll, sich das Leben zu nehmen –  wurde nach der Erstversorgung im Spital festgenommen.  Ermittlern brennen Fragen nach dem Motiv wohl unter den Nägeln. Doch das Verhör des offenbar "alternativ lebenden" Mannes soll erst nach Vorliegen des vorläufigen Obduktionsergebnisses fortgesetzt werden. Die Kripo startet damit wohl erst am Mittwoch.

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In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn du unter Suizidgedanken, Depressionen oder anderen Ausnahmesituationen leidest, bietet die Telefonseelsorge unter der Nummer 142 von 0-24 Uhr kostenlos und anonym schnelle Unterstützung.

Weitere Ansprechstellen für Betroffene:

Kriseninterventionszentrum Wien: 01/40 69 595
Rat auf Draht: 147
Weisser Ring - Verbrechensopferhilfe: 0800 / 112 112

Laut "Heute"-Infos soll auch ein psychiatrisches Gutachten zum Tatverdächtigen in Auftrag gegeben werden – das obliegt der Staatsanwaltschaft.

Furchtbar: Die Mutter des Kindes sowie der Bruder des Verdächtigen samt seinen vier Kindern befanden sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls im Haus, blieben unverletzt. Sie werden derzeit von Kriseninterventionsteams psychologisch betreut. Die Familien waren vor rund zehn Jahren nach Kumberg gezogen, nie negativ aufgefallen und hätten nach außen einen freundlichen und harmonischen Eindruck gemacht.

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Der Verdächtige – ein seit Kurzem selbständiger Bauunternehmer soll oft in Tracht gekleidet oder barfuß im Ort gesehen worden sein, feierte erst vor wenigen Tagen Geburtstag. Gravierende psychische Probleme können derzeit nicht ausgeschlossen werden – auch eine mögliche Trennung von seiner Partnerin könnte zur schrecklichen Gewalt-Eskalation geführt haben.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte >

Fest steht: Am Tag nach der Tat herrscht in der Gemeinde Fassungslosigkeit. "Wir sind alle in Schockstarre. Momentan ist die Anteilnahme riesengroß", sagt Vizebürgermeisterin Alexandra Pirker.

{title && {title} } ct, {title && {title} } Akt. 18.08.2026, 19:56, 18.08.2026, 19:14