Menschen flüchten auf Straße

Erdbeben erschüttern Italien – Schulen evakuiert

Zwei Erdbeben haben am Dienstagvormittag Norditalien erschüttert: In der Region Emilia-Romagna mussten Gebäude evakuiert werden.
Newsdesk Heute
13.01.2026, 14:29
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Erschütterungen am Dienstagmorgen in Norditalien: In der Region Emilia-Romagna kam es zu zwei spürbaren Erdbeben. Die Behörden reagierten mit Evakuierungen und Stopps im Bahnverkehr, Berichte über Schäden liegen bislang jedoch nicht vor.

Wie das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilte, wurde die Provinz Ravenna am Dienstag kurz nach 9.30 Uhr von zwei aufeinanderfolgenden Beben getroffen. Das stärkere erreichte eine Magnitude von 4,3, ein weiteres folgte nur wenige Minuten später mit einer Stärke von 4,1.

Das erste Beben wurde um 9.28 Uhr registriert. Das Epizentrum lag rund 57 Kilometer nordwestlich von Rimini sowie etwa acht Kilometer von Ravenna entfernt. Nach Angaben von GeoSphere Austria befand sich der Erdbebenherd in rund 23 Kilometern Tiefe.

Menschen flüchteten auf die Straßen

Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung Il Messaggero wurden zahlreiche Bewohner von den Erschütterungen überrascht, viele verließen aus Angst ihre Häuser. Vorsorglich ordneten die Behörden Evakuierungen von Schulen und Bürogebäuden an.

Der staatliche Sender Rai berichtete, dass die Erdstöße etwa fünf Sekunden lang zu spüren waren. Zudem wurde der Bahnverkehr in der gesamten Region Emilia-Romagna vorübergehend ausgesetzt, um Gleise und Züge technisch zu überprüfen.

Bis zum aktuellen Zeitpunkt gibt es weder Meldungen über Verletzte noch über Sachschäden.

Beben in Slowenien spürbar

Nach Angaben des slowenischen Wetter- und Erdbebendienstes Arso waren die Erschütterungen nicht nur in Italien zu spüren. Auch in mehreren Städten Sloweniens, darunter Koper, Piran, Nova Gorica und Ljubljana, nahmen Menschen das Beben wahr.

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