Den Regenschirm und auch die Winterjacke kann man wieder einpacken. Laut Ubimet-Experte Christoph Matella bleibt es in Wien nur noch bis Dienstagvormittag wechselhaft mit einzelnen Schauern. Danach trocknet es ab und zeitweise zeigt sich die Sonne.
Auch der Wind beruhigt sich. Der zunächst noch lebhafte bis kräftige Nordwestwind schwächt sich im Laufe des Dienstags ab und klingt am Abend ganz ab. Bis zum späten Nachmittag sind am Dienstag noch Böen zwischen 40 und 50 km/h möglich, ab Mittwoch weht der Wind dann nur noch schwach bis mäßig.
Von Mittwoch bis Freitag übernimmt ein stabiles Hochdruckgebiet das Kommando. Die Folge: ruhiges, trockenes und oft sonniges Wetter. Allerdings können sich in den Morgenstunden teils hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder bilden, die bis in den Vormittag hinein für trübe Stimmung sorgen.
Temperaturmäßig geht es deutlich bergauf. Die Höchstwerte liegen in Wien meist zwischen 10 und 13 Grad, mit viel Sonne sind sogar bis zu 14 Grad drin. Bei zähem Nebel kann es allerdings auch knapp unter 10 Grad bleiben. Zum Vergleich: Im langjährigen Mittel der vergangenen 30 Jahre wären jetzt rund 7 Grad üblich. Heißt: Wir liegen teils deutlich darüber - der Frühling klopft erstmals so richtig an.
Einen einzelnen Ausreißer nach oben gibt es kaum. Am ehesten sticht noch der Mittwoch hervor, weil sich der Nebel am Donnerstag und Freitag voraussichtlich etwas länger halten dürfte.
Und das Wochenende? Hier könnte eine schwache atlantische Front vorübergehend für mehr Wolken und auch etwas Regen sorgen. Noch sind die Unsicherheiten aber groß. Insgesamt dominieren weiterhin eher ruhige Wetterbedingungen.