Frau kam aus Uganda

Erste Bilder zeigen Ebola-Transport von Linz nach Wien

Das Hochinfektionsteam des Roten Kreuzes bereitete am Donnerstag den heiklen Transport einer Ebola-Verdachtsfrau aus Linz nach Wien vor.
Oberösterreich Heute
28.05.2026, 16:05
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Die Bilder zeigen einen Einsatz, den es in Österreich nur äußerst selten gibt: Mitarbeiter des Roten Kreuzes Steyr ziehen Schutzanzüge an, prüfen Atemmasken und bereiten einen Spezialwagen für einen Hochinfektionstransport vor. Am Donnerstag wurde die Frau mit Ebola-Verdacht aus Linz für den Weitertransport nach Wien vorbereitet.

Die Patientin war nach einer Reise aus Uganda mit Krankheitssymptomen in einem Linzer Spital aufgenommen und isoliert worden. Weil es dort zuletzt wieder Ebola-Fälle gegeben hatte, reagierten die Behörden sofort mit strengen Sicherheitsmaßnahmen.

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Für den Transport rückte das Hochinfektionsteam des Roten Kreuzes aus Steyr an. Die Einsatzkräfte arbeiteten in weißen Vollschutzanzügen mit speziellen Atemmasken. Auch das Einsatzfahrzeug wurde eigens vorbereitet. Die Fotos zeigen die heiklen Vorbereitungen im Detail - vom Anlegen der Schutzkleidung bis zur Kontrolle der Ausrüstung.

Die Frau soll in Wien in einer Spezialklinik weiter betreut werden. Der Transport erfolgt unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen, um jede mögliche Ansteckungsgefahr auszuschließen. Das Team ist speziell für solche Einsätze geschult. Hochinfektionstransporte gelten als besonders anspruchsvoll, weil jeder Handgriff exakt sitzen muss.

Eine erste Blutprobe der Frau hatte zwar vorerst keinen Nachweis des Ebola-Virus ergeben. Entwarnung gibt es aber noch nicht. Erst weitere Untersuchungen sollen endgültige Klarheit bringen. Deshalb bleiben die Sicherheitsmaßnahmen weiterhin aufrecht.

Ebola zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Übertragen wird das Virus durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen. Die Erkrankung beginnt meist mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In schweren Fällen kann es zu inneren Blutungen und Organversagen kommen.

Kontaktpersonenmanagement läuft

Auch das Kontaktpersonenmanagement läuft bereits. Behörden beobachten nun genau, wer mit der Frau in Berührung gekommen ist. Laut offiziellen Angaben befindet sich die Patientin derzeit in stabilem Zustand.

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