Der Sommer ist in Oberösterreich angekommen und mit ihm der Ansturm auf die Freibäder. Tausende Badegäste stürmten zu Pfingsten schon die Becken des Landes – das verlief nicht überall reibungslos.
Auch in den kommenden Tagen kratzen die Temperaturen weiter an der 30-Grad-Marke. Heißt: Es bleibt eng in den Bädern – und mitunter auch hitzig. Denn wo sich Kinder, Jugendliche und Familien auf wenigen Quadratmetern drängen, sind Konflikte nicht weit.
Das zeigt ein Fall vom Wochenende: Im Strandbad Rindbach in Ebensee (Bez. Gmunden) rückte am Sonntag sogar die Polizei an. Zwei Familien waren nahe des Beachvolleyballplatzes aneinandergeraten. Erst gab es gegenseitige Vorwürfe, dann Faustschläge. Vier Männer wurden leicht verletzt, Kleidung zerrissen.
Vielleicht auch deshalb wirkt ein neues Angebot im aktuellen WIFI-Kursbuch plötzlich hochaktuell: "Deeskalation in Bäderbetrieben". Mitarbeiter lernen dabei, mit aggressiven Gästen, Konflikten und "potenziell gewaltgeneigten Szenen" umzugehen.
Zu den kuriosesten Angeboten zählen auch "Sushi aus dem Salzkammergut", wo japanische Technik auf heimischen Fisch trifft. Oder Kurse, in denen Ausbilder lernen, wie man Gen Z und Gen Alpha motiviert und einbindet.
Das WIFI Oberösterreich feiert heuer übrigens sein 80-jähriges Bestehen. Das neue Kursbuch steht deshalb unter dem Motto "Bleib neugierig auf die Zukunft". WKO-Präsidentin Doris Hummer betont dazu: "Wer neugierig bleibt, bleibt beweglich, erkennt Möglichkeiten früher und ist bereit, sich auf neue Themen einzulassen."
Wenig überraschend liegt ein großer Schwerpunkt heuer auf Künstlicher Intelligenz. Das Angebot reicht von "KI im Projektmanagement" über "Microsoft Copilot" bis hin zu "Ihre eigene Unternehmens-KI". Zwischen Freibad-Zoff und Salzkammergut-Sushi bleibt das WIFI also auch bei den großen Zukunftsthemen dran.