Tragödie am Längsee

Erster Badetoter der Saison! 22-Jähriger stirbt in See

Ein 22-jähriger Mann ist nach einem Badeunfall im Längsee verstorben. Trotz großen Einsatzes der Rettungskräfte kam für ihn jede Hilfe zu spät.
Newsdesk Heute
24.05.2026, 19:16
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Am Sonntagnachmittag kam es am Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan zu einem tragischen Vorfall. Ein 22-jähriger Mann schwamm gemeinsam mit einem 17-jährigen Freund vom Rutschensteg in Richtung Bojeninsel, als er plötzlich rund 40 Meter vor dem Ziel unterging.

Laut Landespolizeidirektion Kärnten dürfte ein Schwächeanfall der Auslöser gewesen sein. Sofort reagierten andere Badegäste und eilten zur Hilfe. Der 17-Jährige versuchte mehrmals, nach seinem Freund zu tauchen, konnte ihn jedoch nicht erreichen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie die Landespolizeidirektion Kärnten berichtet, gelang es auch weiteren Helfern trotz mehrerer Versuche nicht, den Vermissten zu finden. Erst nach rund 40 Minuten konnte der 22-Jährige von Einsatztauchern in etwa 14 Metern Tiefe geborgen werden.

Einsatzkräfte reagieren schnell

Die Freiwillige Feuerwehr St. Veit an der Glan wurde um 14.11 Uhr alarmiert. Laut Feuerwehrsprecher Jürgen Sampl waren bereits 24 Minuten nach der Alarmierung vier Einsatztaucher im Wasser. Nach rund zehn Minuten Suche wurde der junge Mann gefunden und an die Oberfläche gebracht.

Unmittelbar nach der Bergung begannen die Rettungskräfte mit Reanimationsmaßnahmen. Der 22-Jährige wurde ins Klinikum Klagenfurt gebracht, wo er jedoch kurze Zeit später verstarb.

Große Belastung für Helfer

Für die Einsatzkräfte sind derartige Situationen besonders belastend. Feuerwehrsprecher Sampl betonte die Wichtigkeit von Ausbildung und kameradschaftlichem Zusammenhalt. Nach solchen Einsätzen werde stets nachbesprochen, was funktioniert hat und was verbessert werden könnte.

Am Einsatz beteiligt waren neben der Feuerwehr auch die Wasserrettung, mehrere Feuerwehren aus der Umgebung sowie der Polizeihubschrauber. Die schnelle Reaktion aller Beteiligten konnte das tragische Ende jedoch nicht verhindern.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 24.05.2026, 19:17, 24.05.2026, 19:16
Jetzt E-Paper lesen